Visselhövede bezwingt den FC Worpswede / Trainer Bounoua erlebt Gefühlschaos

6:4 am Tag der offenen Tür

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Fast jeder Schuss ein Treffer: Beim 6:4-Heimsieg des VfL Visselhövede gegen den FC Worpswede steuerte Mariusz Szymanski (am Ball) zwei Tore bei.

Kreis-Rotenburg - Von Julian Diekmann. VisselhövedeKreis-Rotenburg - Von Julian Diekmann. Als die Partie vorbei war und Morad Bounoua seine Spieler im Mittelkreis versammelte, brachte der Coach des VfL Visselhövede die Begegnung gegen die Bezirksliga-Kicker des FC Worpswede auf den Punkt: „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe und enttäuschend, die zweite war gut, weil ihr euch als Team präsentiert habt“, erklärte er seinen Spielern nach dem 6:4 (2:2)-Heimerfolg.

Dabei fing die Partie genauso an, wie es sich Bounoua vorgestellt hatte. Arben Haliti brachte die Gastgeber mit einen Fernschuss in Führung (6.). Doch ein Konter der Gäste ließ die gute Laune bei Bounoua schnell wieder verfliegen – Sherief El-Shafie erzielte den Ausgleich (17.) und netzte in der 29. Minute sogar zur 2:1-Führung für Worpswede ein. Dass es zur Halbzeit 2:2 stand, war Oliver Norden zu verdanken (44.).

In der zweiten Hälfte huschte Bounoua das erste Lächeln in der 54. Minute übers Gesicht. Nach einem Konter schloss Mariusz Szymanski eiskalt ab – 3:2 für „Vissel“. Eine Minuten später entspannten sich die Gesichtszüge des Cheftrainers dann merklich. Adam Rosynek sprintete die rechte Außenbahn herunter und flankte maßgenau auf Atdhe Haliti, der den Ball gegen die Laufrichtung des Worpsweders Keepers Ruven Voß in die Maschen köpfte.

Doch „Vissel“ ließ noch mal Spannung aufkommen – ganz zum Ärger von Bounoua. Eine Flanke von El-Shafie köpfte Andre Monsees über Ersatztorwart Markus Hoyer, der den angeschlagenen Michel Brückner zwischen den Pfosten vertrat (63.). Das Heimteam blieb aber am Drücker und eine Flanke von Kai Jager erreichte Marco Jorzick, der aus kurzer Distanz das 5:3 erzielte (75.). Allerdings gaben die Gäste nicht auf und kamen in der 75. Minute noch einmal heran. Ein schöner Pass erreichte Tim Rohlfs, der die Kugel aus kurzer Distanz ins kurze Eck zum 4:5 platzierte. Ein letzter Konter des VfL Visselhövede zauberte dann wieder ein Lächeln ins Gesicht von Morad Bounoua. Nach Atdhe Halitis Sprint auf der Außenbahn flankte die Nummer 20 den Ball passgenau auf Szymanski, der ohne Probleme zum 6:4-Endstand einschoss (90.). „Jetzt müssen wir nur noch die vielen Gegentore abstellen“, freute sich Bounoua mit einem breiten Grinsen über die Punkte.

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