VfL Visselhövede besiegt Ritterhude mit 1:0 / „In der zweiten Halbzeit den Faden verloren“

Sabouneh sorgt für fröhliche Gesichter

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Artistisch, aber nicht effizient: Visselhövedes Atdhe Haliti (r.), hier im Duell gegen Nils Ringe, vergab in der Schlussphase gleich zwei Mal die Chance zum 2:0.

Kreis-Rotenburg - Von Lars Kattner. VisselhövedeKreis-Rotenburg - Von Lars Kattner. Was auch immer sich die Bezirksliga-Fußballer des VfL Visselhövede gestern in den Pausentee geschüttet haben mögen, sie sollten es künftig weglassen. Spielte die Mannschaft von Trainer Morad Bounoua in den ersten 45 Minuten gegen die TuSG Ritterhude noch einen feinen Ball mit durchaus ansehnlichen Offensivaktionen, so kippte das Bild nach dem Seitenwechsel völlig. Der Gastgeber schien um einen Gegentreffer förmlich zu betteln. Weil der aber partout nicht fallen wollte, reichte das Tor von Merwan Sabouneh aus der 17. Minute zum 1:0 (1:0)-Erfolg der Heidestädter.

„In der zweiten Halbzeit haben wir den Faden verloren, und Ritterhude hat uns weit hinten reingedrängt“, meinte Coach Bounoua. Die Folge war, dass sich seine Mannschaft oft nur mit unkontrollierten Befreiungsschlägen zu helfen wusste, von geordnetem Spielaufbau war wenig bis gar nichts mehr zu sehen. Einzig der mangelnden Entschlossenheit der Gäste war es zu verdanken, dass der VfL Visselhövede dieses Spiel ohne Gegentor absolvierte. „Wir waren nicht zwingend genug“, bemerkte auch Ritterhudes Trainer Julian Geils. Er habe auf seinem persönlichen Statistik-Zettel zehn klare Möglichkeiten vermerkt. „So viele, wie in dieser Saison noch nie“, wie er etwas geknickt hinzufügte. So stand „Vissel“-Keeper Michel Brückner häufiger im Mittelpunkt des Geschehens, als ihm lieb war. Und er hielt, was zu halten war, ohne aber wirkliche Glanzparaden zeigen zu müssen. Allerdings durfte sich Geils auch bei den Visselhövedern Adam Rosynek (61.) und Atdhe Haliti (88./90.+2) bedanken, die ihrerseits die mögliche Vorentscheidung leichtfertig vergaben.

Es blieb also Merwan Sabouneh vorbehalten, für fröhliche Gesichter zu sorgen. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Arben Haliti behielt er die Nerven und schob den Ball in die Maschen (17.). Nur zwei Minuten vorher war er noch an Gäste-Keeper Meik Jeschin in aussichtsreicher Position gescheitert.

„Für uns war es ein ganz wichtiger Sieg, weil wir nach zwei Niederlagen nicht den Anschluss nach oben verpassen wollten“, resümierte Bounoua.

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