U18 der JSG Vissel verabschiedet sich nach 4:1 im Kreispokal gegen Geestequelle als Doublesieger

Windels’ Ecken sind Gold wert

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„Hahn im Korb“: Die Cheerleader-Gruppe gratulierte auch Vissel-Trainer Horst Windels nach dem Triumph.

Hesedorf - Von Matthias Freese. Diese ganz spezielle Art der Unterstützung hatten nur die U18-Fußballer der JSG Vissel 90! Schon vor dem Anpfiff zum Kreispokal-Finale wedelten die in gelben Shirts gekleideten Cheerleader mit ihren Pompons auf dem Feld. Anschließend gelang es den Heidestädtern, gegen die höherklassige SG Geestequelle eine Abschiedssaison zu krönen. Nach dem Titelgewinn in der Kreisliga holte sich das Team mit einem 3:1 (0:0) auch den „Pott“. Kapitän Niclas Windels kommentierte bei der Siegerehrung den Doublegewinn: „Nur ein Mal – das ist doch langweilig.“

„Das ist ein schöner Abschluss für die Mannschaft, die seit der F-Jugend zusammenspielt und jetzt auseinandergeht. Für eine U19 haben wir zu wenig Spieler“, bemerkte Coach Horst Windels, der Vater des Erfolgs. Und er ergänzte: „Die mannschaftliche Geschlossenheit zeichnet die Jungs über Jahre aus. Das ist Teamgeist. Und man freut sich umso mehr, gegen einen höherklassigen Gegner zu gewinnen.“ Geestequelle war im Winter in den Bezirk aufgestiegen.

Nach einer recht unspektakulären ersten Halbzeit, in der Geestequelles Lennart Busch einen von Pascal Brumpreiksz verursachten Handelfmeter neben das Tor gesetzt hatte (16.), erwischte die JSG Vissel einen optimalen Start in die zweite Hälfte. Eine Minute nach Wiederanpfiff traf Jonas Jäger aus der Distanz zum 1:0. Und der Underdog, der sich überwiegend aus Wittorfer Akteuren zusammensetzt, legte nach: Eine mit links getretene Ecke von Kapitän Windels segelte zum 2:0 ins Tor (53.). „Die wurde noch leicht abgefälscht, aber der Torschuss war meiner“, so der Schütze schmunzelnd. Zwar gelang Niklas Pape in der 73. Minute per Abstauber nach einem Pfostenschuss von Marten Schleßelmann der Anschlusstreffer, doch kurz vor dem Ende brachte eine weitere Windels-Ecke die Entscheidung – dieses Mal drückte Mitspieler Henrik Jessen sie über die Linie (90.). Fast fünf Minuten später erlöste Referee Arne Fahrenholz (TV Hassendorf) Wittorf von der Anspannung.

„Die erste Halbzeit war recht ausgeglichen, nach 90 Minuten fand ich den Sieg aber verdient“, resümierte Coach Windels nach dem allerletzten Auftritt seines Teams.

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