Auch Westerholz weiter

„Vissel“ rauscht mit 8:0 ins Finale

Weg da: Der Westerholzer Lars Menzel (r.) versucht, sich Platz gegen Westervesedes Leon Böhnke zu verschaffen. - Fotos: Freese

Bothel - Von Felix Meyer. Mit einem furiosen Finish ist Kreisligist VfL Visselhövede noch ins Finale der Hallenkreismeisterschaft im Futsal gerauscht. Durch den 8:0-Sieg gegen den klassentieferen SV BW Westervesede im letzten Gruppenspiel der Halbfinalrunde in Bothel lösten die Heidestädter sogar noch den Ligarivalen TuS Westerholz aufgrund des besseren Torverhältnisses an der Spitze ab.

Beide nehmen nun an der Endrunde am 12. Februar in Sittensen teil. Der Gastgeber TuS Bothel II aus der 2. Kreisklasse – ebenfalls sechs Punkte – schied damit auf den letzten Metern noch aus.

„Wir haben auf jeden Fall besser gespielt als in der Vorrunde“, fand Visselhövedes Mittelfeldspieler Vincent Teitz. Beide Favoriten waren erfolgreich ins Turnier gestartet – der VfL Visselhövede dank Mariusz Szymanski mit einem 2:1 gegen Bothel II, der TuS Westerholz mit einem lockeren 5:0 gegen Westervesede. Im direkten Duell setzten sich die Westerholzer dann mit 2:0 durch Tore von Jannis Hädecke und Pascal Rathje durch. „In dem Spiel hätten wir aber auch unsere Tore machen können“, trauerte Teitz den vergebenen Chancen hinterher. „Aber jeder hat für den anderen gekämpft.“ Das Toreschießen holte das Kreisliga-Schlusslicht gegen die nur zu sechst angereisten und überforderten Westerveseder (0:18 Tore in drei Spielen!) nach – drei Mal Teitz, zwei Mal Szymanski sowie Kevin Jänicke, Kai Jager und Marvin Jungnitz trafen. „Es war schon ganz praktisch, gegen Westervesede am Ende zu spielen, da wir da wussten, wie hoch wir gewinnen mussten, um weiterzukommen“, gestand Visselhövedes Defensivspezialist Marten Schwarz.

Komm’ in meine Arme: Jan-Niklas Wingerning fungierte als Keeper des VfL Visselhövede. Hier ist er vor Bothels Felix Haase am Ball.

Der TuS Westerholz hatte sich zuvor im letzten Spiel der Botheler Reserve, die wieder von zahlreichen Fans lautstark angefeuert wurde, mit 0:1 geschlagen geben müssen – trotzdem stand die Finalteilnahme damit bereits fest. „Ich bin mit meiner Mannschaft absolut zufrieden“, stellte Coach Peter Ludwig fest. Er hatte übrigens seinen Betreuer Markus Müller zwischen die Pfosten gestellt – und dieser ließ nur einen Gegentreffer zu. Für das anstehende Finale ist Ludwig sehr optimistisch: „Ich hoffe, wir kriegen eine gute Mannschaft zusammen. Wir wollen natürlich gewinnen.“ Eine Sache störte den Westerholz-Coach dann aber doch: „Für mich war Schiedsrichter Oliver Klebs einfach nur überfordert. Er hat sehr viel Unruhe reingebracht“, übte Ludwig scharfe Kritik am Referee des Rotenburger SV.

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