1:4 – „Vissel“ kommt gegen Wallhöfen unter die Räder / Beneke misslingt Debüt

Jamal Bounoua sieht noch „sehr viel Arbeit“ vor sich

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Die Augen nur auf den Ball gerichtet: Wallhöfens Paskal Monsees (l.) und „Vissels“ Atdhe Haliti fighten um die Kugel. Am Ende hatten die Gäste bei den Heidestädtern Grund zum Jubeln, schließlich gewannen sie deutlich mit 4:1.

Visselhövede - Von Mareike Ludwig. Eike Beneke war der Frust sofort anzusehen. Nach seiner Auswechslung musste besonders die Bank leiden, denn die bekam einen richtigen Tritt des 19-Jährigen ab. So hatte sich der Defensivmann sein Debüt in der Startelf beim Fußball-Bezirksligisten VfL Visselhövede sicherlich nicht vorgestellt. Doch der Youngster war es nicht alleine, der bei der 1:4 (1:2)-Heimpleite gegen den TSV Wallhöfen patzte.

„Unglücklicher kann eine Premiere natürlich nicht verlaufen. Doch Eike ist noch jung und muss noch einiges lernen. Er verfügt aber über viel Potenzial, er ist sehr talentiert“, meinte Jamal Bounoua, der den „Neuen“ aus der Reserve hochgezogen hatte.

Bereits in der dritten Minute musste „Vissels“ Schlussmann Michel Brückner hinter sich greifen, da zunächst Kai Jager den Zweikampf gegen Felix Walter verloren hatte und anschließend Beneke Johann Boger nicht folgen konnte.

Auch in der Folgezeit präsentierte sich die komplette Viererkette der Gastgeber viel zu löchrig und lud Wallhöfen immer wieder zu Chancen ein. Die Folge: Walter „spazierte“ auf der rechten Seite durch und flankte den Ball genau auf Boger, der Angreifer musste am zweiten Pfosten nur noch den Fuß hinhalten – 2:0 (25.). „Da sahen wir wieder nicht gut aus. Wir waren viel zu blauäugig“, gestand der Trainer.

Zwar gelang Patrick Peter nur eine Minute später der 1:2-Anschlusstreffer, doch ansonsten kam von Visselhövede nach vorne viel zu wenig. In der Pause fand Bounoua dann deutliche Worte und forderte seine Jungs auf, „sich wacher zu präsentieren“. Seine Ansprache schien aus den Köpfen der Heidestädter schnell verfolgen zu sein, schließlich kamen die Gäste direkt nach dem Wiederanpfiff zum 3:1. Dieses Mal nahm Tobias Prigge Maß und traf aus rund 16 Metern ins Eck (46.). „Das darf einfach nicht passieren“, ärgerte sich Bounoua.

Die Gastgeber gaben anschließend noch einmal Gas, doch in den meisten Fällen fehlte der entscheidende Pass nach vorne oder aber Wallhöfens Keeper Thomas Büttelmann fischte die Bälle rechtzeitig aus seiner Gefahrenzone. Den endgültigen Knockout versetzte Jorit Bierwald „Vissel“ in der 85. Minute, als er einen Strafstoß souverän zum 4:1 verwandelte. Zuvor hatte „Vissels“ Norman Hell Eugen Zilke unfair von den Beinen geholt. „Die Jungs haben aber wenigstens eine positive Einstellung gezeigt. Vor uns liegt aber noch sehr viel Arbeit“, so Bounoua nach der Partie.

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