Beim Kreisliga-Rückkehrer angeheuert

„Vissel“-Coup mit Demaku

Die Trikotfarbe bleibt gleich: Drilon Demaku trägt jedoch künftig das Shirt des VfL Visselhövede und nicht mehr das des TSV Ottersberg. - Foto: Freese
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Die Trikotfarbe bleibt gleich: Drilon Demaku trägt jedoch künftig das Shirt des VfL Visselhövede und nicht mehr das des TSV Ottersberg.

Visselhövede - Von Matthias Freese. Die Trikotfarbe bleibt gleich, das Vereinsemblem auf der Brust ändert sich: Mit der Verpflichtung von Drilon Demaku ist dem Fußball-Kreisliga-Rückkehrer VfL Visselhövede ein Transfer-Coup gelungen.

Der Mittelfeldspieler mit Oberliga-Erfahrung kommt vom Landesliga-Absteiger TSV Ottersberg, obgleich dieser noch vor wenigen Wochen die Verlängerung mit dem 30-Jährigen verkündet hatte.

Nach Oliver Dittmer, der vom Rotenburger SV aus der Landesliga zu den Heidestädtern wechselt, ist dem Meister der 1. Kreisklasse Süd der nächste Hochkaräter ins Netz gegangen. Im aktuellen Fall spielte dem Verein eine berufliche Veränderung in die Karten. 

Demaku heuert bei einem großen Energieversorger vor Ort an. „Natürlich profitieren wir davon, dass er sich beruflich weiterentwickeln will. Da haben wir Lunte gerochen und die Synergien genutzt“, sagt Visselhövedes Fußball-Boss Claas Bargfrede. „Sonst hätten wir so einen Spieler nie loseisen können.“

Ziemlich wortkarg

Demaku bestätigte auf Nachfrage zwar den Wechsel („Das ist so“), blieb aber ansonsten ziemlich wortkarg: „Ich will dazu nichts sagen.“ Warum? „Einfach so.“ Nun, beim VfL Visselhövede soll er ja auch nicht als Lautsprecher oder Dampfplauderer, sondern als Fußballer im Team des neuen Trainers Jörg Beese Akzente setzen. 

Und seine Qualität hat der gebürtige Albaner in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Er begann einst in der Jugend beim Rotenburger SV, spielte dort im Herrenbereich (2006 bis 2009 sowie 2011 bis 2014) und wechselte zwischenzeitlich zum FC Worpswede, SV BW Bornreihe und TV Jahn Schneverdingen. Als dort 2017 der Vertrag von Coach Klaas Rathjen nicht verlängert wurde, ging auch Demaku und schloss sich Ottersberg an.

Berufliche Perspektive ganz oben

Im Team von Trainer Jan Fitschen avancierte er ebenfalls im Zentrum zur Stammkraft. Die letzten beiden Partien fehlte Demaku jedoch wegen eines Urlaubs, der Wümme-Club stieg am Ende ab. Vor einigen Tagen informierte er die Ottersberger über seinen Wechsel. 

„Natürlich steht die berufliche Perspektive über allem“, zeigt Fitschen Verständnis, hat aber immer noch eine Resthoffnung: „Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, deshalb geben wir ihn nicht kampflos auf. Wir haben ihm angeboten, auch das eine oder andere für ihn machen zu können.“ Ganz offensichtlich zu spät.

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