Patrick Hiob über seinen Wechsel

„Vielleicht spielt Adam noch mal“

Patrick Hiob. - Foto: imago

Rotenburg - Von Matthias Freese. Er kommt jetzt wie gerufen: Nach der 0:2-Auftaktniederlage in der Fußball-Landesliga beim TuS Harsefeld steigt Patrick Hiob jetzt ins Training des Rotenburger SV ein. Wir fragten beim 35-jährigen Stürmer nach – und der antwortete trocken-ehrlich wie eh und je.

Sie galten früher nicht gerade als Trainingsweltmeister, wie oft werden Sie jetzt in Rotenburg zu sehen sein?

Patrick Hiob: Mindestens drei Mal die Woche.

Und warum kehren Sie an die alte Wirkungsstätte zurück?

Hiob: Ich habe gedacht, ich helfe meinem Kollegen Matthias Rose mal. Wir spielen in der Halle für die HSV-Altliga. Und wer so hartnäckig ist wie er, der hat es verdient, dass ich zusage.

Sie haben auch beim FC Elmshorn in der Hamburger Landesliga ihre Tore geschossen, warum verlassen Sie den Verein?

Hiob: Ja, das waren immer sichere 22 Tore pro Saison für sie. Es waren auch vier schöne Jahre dort. Aber sie haben sich jetzt ein paar neue Leute geholt und viele von den alten sind gegangen. Außerdem habe ich es dort sowieso nur wegen Trainer Dennis Gerdsdorf gemacht.

Aber ganz ohne Ablöse möchte Elsmhorn sie auch nicht ziehen lassen ...

Hiob: Die Vereine wollen immer Geld haben. Dann sitze ich das eben notfalls ab. Ich will auch lieber nicht wissen, was sie für mich haben wollen, wenn ich höre, was sie für andere Spieler fordern. Ich habe nur gehört, dass es vierstellig sein soll.

Wen kennen Sie noch vom letzten Mal beim RSV?

Hiob: Mit Tobias Kirschke, Waldemar Ott, Andy Kiel und Torwart-Trainer Torben Stradtmann habe ich noch zusammengespielt.

Und mit Adam Posilek haben Sie damals im Sturm perfekt harmoniert.

Hiob: (lacht) Ja, mal gucken, vielleicht spielt Adam ja noch mal mit mir zusammen.

Und in der Halbzeit darf auch wieder geraucht werden?

Hiob: Nee, nee, das mache ich nicht mehr. Die Luft, die ich habe, muss ich sparen. Außerdem machen die Jungen das sonst noch nach.

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