Zu viele Fouls – Ashley Harris weiß: „Ich muss cleverer spielen“ / Zweite Chance genutzt

Neues Tattoo, altes Problem

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Zweite Chance: Ashley Harris (l., neben Constanze Wegner) nutzte sie in der zweiten Halbzeit.

Scheeßel - Die Innenseite ihres rechten Oberarmes ziert seit kurzem ein neues, nicht zu übersehendes Tattoo. „Das ist ein Weihnachtsgeschenk meines Mannes“, verriet Ashley Harris stolz. Nicht ganz so glücklich war die US-Amerikanerin im Team des Basketball-Erstligisten Avides Hurricanes hingegen mit ihrem Auftritt in der ersten Halbzeit gegen den BC Marburg. Ihr altes Leid: zu viele Fouls!

Der 24-jährige Power Forward redete erst gar nicht groß herum und gestand nach dem Spielende ihr Manko mit einem Schmunzeln im Gesicht ein: „Es ist immer mein Problem, jeden Tag.“ Dieses Mal war es fast schon rekordverdächtig. Harris wurde in der sechsten Minute für Kierra Mallard eingewechselt, fand sich aber bereits drei Minuten später auf der Bank wieder, da sie in dieser kurzen Zeit drei Fouls kassiert hatte. „Das fand ich nicht so gut, aber wir gewöhnen uns daran“, meinte auch Coach Christian Greve später recht gelassen.

Harris zeigte sich schuldbewusst: „Ich muss cleverer spielen“, räumte sie ein. „Manchmal mache ich dumme Fouls. Und wenn ich zwei davon habe, fehlt mir das für meine physischen Fouls.“ Auch hat sie sich immer noch nicht ganz an die Art des Pfeifens der Referees gewöhnt. „In den Staaten lassen sie mehr durchgehen. Ich muss mich mehr auf die Schiedsrichter hier einstellen“, so Harris.

Das funktionierte in der zweiten Halbzeit schon spürbar besser. Ihre zweite Chance erhielt die Amerikanern ab der 25. Minute. Und in den elf Minuten, die Greve ihr nun gab, erlaubte sie sich nur noch ein Foul. Dafür standen am Ende aber fünf Punkte und sechs Rebounds in ihrer Statistik. „Vielleicht waren die drei Fouls vorher auch für sie ein Wachmacher. Wie sie in der zweiten Halbzeit geackert und hart unterm Korb gefightet hat, war schon klasse“, zeigte sich auch der Coach am Ende wieder versöhnt.

maf

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