1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Kreis Rotenburg

Visselhövede sichert in Langwedel die Liga ‒ Laatsch schiebt beim 3:0 Langeweile

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Matthias Freese

Kommentare

Und wieder bereinigt Jan-Hendrik Warncke (r.) die Situation, bevor sie gefährlich werden kann und lässt Daniel Throl gar nicht erst an den Ball.
Und wieder bereinigt Jan-Hendrik Warncke (r.) die Situation, bevor sie gefährlich werden kann und lässt Daniel Throl gar nicht erst an den Ball. © Freese

Fünf Spieltage vor Saisonende hat der VfL Visselhövede das Ticket für ein weiteres Jahr in der Fußball-Bezirksliga gelöst. Beim FSV Langwedel-Völkersen war der 3:0-Sieg nie gefährdet.

Langwedel – Daniel Throl hatte in der vergangenen Woche für Gesprächsstoff gesorgt: Der Absage an die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV folgte der verkündete Wechsel des 28-Jährigen vom Bezirksligisten FSV Langwedel-Völkersen zum Landesligisten TSV Ottersberg. Das war am Samstag auch Thema auf der Ersatzbank des VfL Visselhövede. Doch nach dem Duell in der Abstiegsrunde meinte Daniel Reuter, eingewechselter Torschütze der Heidestädter, in Richtung Throl ganz keck: „Der hat gegen uns keinen Stich gesehen.“ Stimmt – und so gewann Visselhövede in Langwedel völlig ungefährdet mit 3:0 (1:0), um damit den Klassenerhalt einzutüten.

Dafür, dass die Langwedeler unbedingt hätten gewinnen müssen, um sich noch leise Hoffnungen auf den Verbleib in der Liga zu machen, zeigten sie vor lediglich 30 Zuschauern einen ganz schwachen Auftritt. „Vissel“ agierte bissiger, schneller – einfach überlegen. „Ich hätte schon erwartet, dass Langwedel mehr probiert und anläuft. Wir wollten es hingegen unbedingt dichtmachen und unsere Abwehr hat nichts zugelassen“, stellte Coach Thomas Heidler fest. In der Tat entschieden Jan-Hendrik Warncke und Ole Bruns in der Innenverteidigung fast jedes Duell gegen Throl für sich – oder aber Timm Greve auf der rechten Seite, wenn Langwedels umworbener Leistungsträger dorthin auswich.

Patrick Peter, Reuter und Niestädt die Torschützen

In die Karten spielte den Heidestädtern ohne Frage die frühe Führung. Jan-Luca Rohlfs wusste sich gegen Finn Vollmer nur noch mit einem Foulspiel im Strafraum zu behelfen, nachdem der Stürmer ihm entwischt war. Den fälligen Strafstoß verwandelte Patrick Peter (6.). In der Folgezeit betrieb Visselhövede Chancenwucher und traf unter anderem gleich dreimal das Aluminium – durch Patrick Peter (10./40.) und Yunes Parvizi (45.).

In der zweiten Hälfte verflachte die Partie zunächst, ohne dass die Grün-Weißen die Kontrolle verloren. Für die weiteren Tore sorgten die beiden Einwechselspieler. Erst traf Daniel Reuter überlegt ins linke Eck (66.), dann Niklas Niestädt per Kopfball (87.).

Torwarttrainer Tobias Laatsch, der den verletzten Max Kregel und den gesperrten Michel Brückner im Kasten vertrat, schob quasi Langeweile. Unmittelbar nach dem 3:0 wurde er dann doch noch überrascht, als Ferhat Tavan von der Mittellinie draufhielt und die Unterkante der Latte traf. Für Laatsch – und auch für Referee Marcel Klein (SV Ahlerstedt/Ottendorf) – war der Ball nicht hinter der Linie. Letztlich traf aber das zu, was Max Kregel völlig entspannt bereits in der 75. Minute feststellte: „Spannend war das nicht.“

Auch interessant

Kommentare