RSV verpflichtet vereinslosen Ex-Ottersberger / „Komme immer besser in Form“

Sturmflaute – Bekim Murati soll frischen Wind bringen

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Bekim Murati ist Ende November für den RSV spielberechtigt. Zuletzt schoss der Mittelstürmer für Ottersberg seine Tore.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Noch kein einziges Stürmer-Tor in dieser Saison – die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV mussten aufgrund der Flaute handeln. Und sie taten es: Mit dem seit Sommer vereinslosen Bekim Murati wurde ein „klassischer Mittelstürmer“, so Coach Jan Fitschen, verpflichtet. Der zuletzt für den Ligarivalen TSV Ottersberg spielende Albaner ist mit der letzten Partie vor der Winterpause am 29. November gegen den SC Spelle-Venhaus spielberechtigt und soll dann frischen Wind in die Offensive bringen.

„Ich hoffe, dass ich helfen kann und gebe mein Bestes“, sagt der 24-Jährige, der ursprünglich andere Ziele als die Oberliga hatte. „Ich wollte höherklassig spielen, da hat sich aber nichts ergeben. Und die Ottersberger haben sich auch nicht wirklich gekümmert.“ Dem RSV kam das jetzt zugute, Anfang der Woche wurde die Verpflichtung perfekt gemacht.

Der Kontakt entstand übrigens über Mittelfeldspieler Dragan Muharemi, der noch letzte Saison zusammen mit Murati für Ottersberg aufgelaufen war. „Er hat mir gesagt, dass sie noch einen guten Stürmer brauchen, dann habe ich mir die Mannschaft angeschaut“, so Murati, der schon vier Regionalliga-Einsätze für den FC Oberneuland vorweisen kann – doch dann kam die Insolvenz der Bremer. Zur Winterpause der letzten Saison schloss sich Bekim Murati Ottersberg an und markierte bei zwölf Einsätzen vier Tore. „Er bringt das mit, was wir gesucht haben – er ist anspielbar, er ist da, wo es brennt. Das ist ein Typ, der uns weiterhilft und uns mit Sicherheit verstärkt“, charakterisiert RSV-Coach Jan Fitschen seine in Bremen wohnende Neuerwerbung, die gerade am Fach-Abitur „bastelt“.

Dass Murati erst Ende November spielberechtigt ist, „liegt daran, dass die Wechselperiode durch ist“, erklärt der RSV-Vorsitzende Henri Ohlmann. Also greift die Sechs-Monats-Sperre seit dem letzten Einsatz. „So sind die Regularien“, sagt Ohlmann.

Murati selbst sieht sich zwar auch als Mittelstürmer, meint aber: „Ich bin kein stehender, ich spiele gerne mit.“ Seit drei Wochen nimmt er nun schon am Training des RSV teil. „Und ich komme immer besser in Form, obwohl noch ein paar Prozent fehlen.“ Die eigene Torquote interessiert ihn dabei weniger: „Es ist schnuppe, ob der Torwart das Tor schießt oder ich – der Mannschaftserfolg zählt“, betont Murati.

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