Landesligist erreicht beim Hallenturnier in Selsingen Platz drei

RSV verpasst den vierten Sieg

Kampf um den Ball: Der Rotenburger Jannik Niepel (l.) und Ottersbergs Egzon Pércani duellieren sich im Halbfinale. Der RSV hatte letztlich das Nachsehen. FotoS: Krause

Selsingen - Von Manfred Krause. Die Serie ist gerissen. Fußball-Landesligist Rotenburger SV hat beim Reach Lab-Cup des FC Ostereistedt/Rhade den vierten Erfolg in Serie verpasst. Der Abo-Sieger der vergangenen drei Jahre musste sich in der Selsinger Halle mit Platz drei begnügen. Vor rund 280 Zuschauern gewann im Finale Bezirksligist SV Vorwärts Hülsen mit 3:1 gegen den klassenhöheren TSV Ottersberg.

Der Kreisligist TuS Zeven hatte die Tür zum Halbfinale bereits aufgestoßen, ließ im Viertelfinale nach einer 3:2-Führung gegen den RSV jedoch zwei Hochkaräter liegen und bekam die Quittung. „Zeven hat ein starkes Spiel gemacht. Doch am Ende waren wir abgezockter“, so Rotenburgs Björn Mickelat, der als fliegender Keeper agierte und sich mit Lars Neugebauer abwechselte.

Nach dem 2:2 lag eine Überraschung in der Luft. Zevens Piotr Nowak legte per Hackentrick für Maurin Rädiger auf – 3:2. „Wir hatten zweimal die Chance, die Führung auszubauen. Das war total ärgerlich“, meinte Yannik Carbuhn. Der RSV hatte mächtig Dusel, denn Toni Schulz und Finn Brunkhorst scheiterten freistehend an Neugebauer. Dafür machte der Favorit durch Mathis Wulff sowie Lucas und Yannick Chwolka den Deckel zum 5:3 drauf. Die beiden ersten Treffer hatte auch Yannick Chwolka erzielt.

Im Halbfinale zwischen den Bezirksligisten Heeslinger SC II und SV Vorwärts Hülsen ging es eng zu. Das 1:0 erzielte Keeper Jonas Hotsch nach einem Alleingang. Dann wurde Heeslingens Schlussmann zur tragischen Figur. Er verlor leichtfertig den Ball. Die Folge: Rafael Franco glich aus. „Ich bin heute Morgen extra zum Friseur gegangen, um gut gestylt ins Turnier zu starten. Wir haben zu viele Chancen ausgelassen“, ärgerte sich Heeslingens Christo Stergioulas, der im Neunmeterschießen ebenso wie Enghard scheiterte.

Im zweiten Halbfinale unterlag der RSV gegen Ligakonkurrent TSV Ottersberg ebenfalls im Penaltyschießen. Dabei holte Rotenburg ein 1:3 auf. Die Tore erzielten Michel Müller (2) und Jannik Niepel. Im Neunmeterschießen vergab Müller. Dafür schoss Egzon Pércani seine Farben ins Endspiel. „Ich war am Ball, konnte das Tor aber nicht verhindern“, erklärte Neugebauer. Sein Team gewann danach das kleine Finale gegen Heeslingen II mit 6:2. Arthur Bossert gelang dabei ein Dreierpack. Zudem trafen Müller (2) und Marcello Muniz. „Rotenburg und Hülsen waren für mich die spielstärksten Mannschaften“, sagte Organisator Lukas Ringen nach dem Turnier.

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