BG ’89 verliert gegen von Senger gecoachten Osnabrückern

Birk ist wieder da – dennoch 47:65

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Lang gemacht: Jörn Thoden (am Ball) versucht hier zum Korbabschluss zu kommen. Der Routinier musste sich mit den Hurricanes gegen den Osnabrücker TB am Ende aber mit 47:65 geschlagen geben.

Scheeßel - Nach knapp sechs Monaten stand Florian Birk am Freitagabend erstmals wieder beim Training auf dem Feld, um 24 Stunden später sein Comeback bei den Oberliga-Basketballern der BG ’89 Hurricanes zu feiern. Auf Anhieb zeigte der Routinier seine Stärken und war mit 14 Punkten auch gleich Topscorer. Sein Einsatz wurde am Ende aber nicht belohnt, schließlich verloren die Hurricanes in eigener Halle mit 47:65 (31:37) gegen den neuen Tabellenführer Osnabrücker TB, der von Ex-Hurricanes-Coach Roland Senger gecoacht wird.

„Flo hat ein halbes Jahr kein Basketball gespielt und seine Handverletzung weitestgehend auskuriert. Er will nun gerne wieder mit dabei sein. Seine Hilfe nehmen wir sehr gerne an. Gegen Osnabrück hat er sofort wieder sein Können abgerufen“, freut sich Coach Thomas König, seinen Leistungsträger wieder in der Mannschaft zu begrüßen.

Zunächst hatten die Hurricanes noch einige Probleme in der Verteidigung. Nach dem ersten Viertel, das die Osnabrücker mit 24:17 für sich entschieden hatten, stellten die Gastgeber auf eine Zonenverteidigung um. „Danach klappte es viel besser“, so König. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Es war nicht zu erkennen, dass sich die Hurricanes auf dem letzten Platz befinden. In der ersten Halbzeit wussten neben Birk auch die Youngster Alexander Nitz und Luca Knipper zu überzeugen. „Beide waren auf dem Feld sehr aktiv“, lobte der Trainer.

Nach dem Wechsel schafften es die Gastgeber, auf drei Punkte heranzukommen (36:39). „Die Hurricanes waren überraschend stark. In der Form sind sie kein Abstiegskandidat“, lobte Senger. Anschließend zeigte sich sein Team von der Freiwurflinie aber treffsicher und zog bis zum Ende des dritten Viertels auf zehn Zählern davon (51:41). Im letzten Durchgang versuchten die Hurricanes noch mal alles. Sie schafften es jedoch nicht, den Rückstand zu verringern. In den letzten Minuten legte Osnabrück einen 9:0-Run hin. „Damit war das Spiel entschieden. Wenn man nur 47 Punkte macht, kann man nicht gewinnen“, musste König den Sieg anerkennen.

Trotz der am Ende zu deutlich ausgefallenen Niederlage war der Coach mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Wenn wir immer so auftreten, werden wir in der Rückrunde einige Gegner schlagen. Es ist wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen“, blickte König nach der Partie optimistisch voraus.

ml

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