Dem RSV droht schon am Wochenende der Abstieg / Zusagen auch für die Bezirksliga

Verlieren verboten!

Auf Tim Ebersbach (l.) muss der RSV im Abstiegskampf verzichten – Kevin Klützke dürfte dadurch wieder in die Abwehr rücken.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Der Super-GAU ist näher als je zuvor. Verliert der Rotenburger SV am Freitag (19 Uhr) sein Heimspiel gegen den seit Mittwoch feststehenden Meister Eintracht Celle, könnte schon am Wochenende der Abstieg aus der Fußball-Landesliga besiegelt sein – je nachdem, wie die Konkurrenz spielt. „Wir sind mindestens auf eine andere Mannschaft angewiesen und müssen selbst unsere Hausaufgaben machen“, weiß Coach Andre Schmitz vor dem vorletzten Spieltag um die prekäre Lage.

Seit Mittwoch hat sich die Situation für den RSV noch einmal spürbar verschlimmert. Da gewann der TSV Ottersberg das neu angesetzte Abbruch-Spiel beim Tabellenzweiten TuS Harsefeld mit 2:0 – vor den Augen von Rotenburgs Co-Trainer Olaf Mattner. „Harmlos“ und „regungslos“ nannte er den Auftritt der Harsefelder und bemerkte: „Wenn eine Mannschaft für die Oberliga meldet und in einem Spiel, in dem sie den Kontakt zum Tabellenführer noch mal herstellen kann, so auftritt, ohne sich zu wehren, dann ärgert mich das. Ich war erschrocken.“ Die Vermutung, die nun naheliegt: Harsefeld schenkt auch das nächste Spiel, Sonntag beim FC Verden 04, ab und beeinflusst damit den Abstiegskampf. Derzeit liegen die Allerstädter (33 Punkte) noch einen Zähler vor dem RSV, zum Abschluss müssen sie noch beim längst abgestiegenen SV Pennigbüttel ran. Der wiederum gastiert Sonntag bei den Ottersbergern (36 Punkte), die mit einem weiteren Dreier den Klassenerhalt sicher hätten. Ebenfalls noch nicht ganz sicher ist der TV Meckelfeld (36 Punkte).

Andre Schmitz will nicht von Wettbewerbsverzerrung sprechen. „Aber am Ende der Saison kommen Ergebnisse zustande, die hältst du nicht für möglich“, meint er. Verden profitierte davon vergangenen Sonntag, weil Teutonia Uelzen beim 0:1 gleich fünf Erste-Herren-Spieler für die Reserve freigespielt hatte. „Wir sind drei Punkte hinter dem Soll und müssen jetzt hoffen, dass sich einige Mannschaften fair verabschieden wollen“, appelliert Schmitz vor allem an Pennigbüttel, dem möglichen Zünglein an der Waage.

Gleichzeitig plant der RSV längst zweigleisig. „Von den bisherigen Zusagen hätten wir auch in der Bezirksliga ein starkes Team, das oben mitspielen wird, wenn es so kommt. Der Anspruch wäre der sofortige Wiederaufstieg“, betont Schmitz. Nach Henner Lohmann, Kevin Klützke, Timo Kanigowski und Toni Fahrner kann er – aktueller Stand – auch künftig mit Karol Karpus, Yannik Malende, Jelle Röben, Klejdi Jazaj, Alexander Garuba, sowie den dazustoßenden Jugendspielern Tom Knaak, Sebastian Czimmeck, Milan Kösling, Daniel Reuter und Janno Hornig planen.

Gegen Celle muss der RSV übrigens auf Tim Ebersbach (Bänderriss) und Patrick Peter (Bauchmuskelzerrung) verzichten.

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