Lehmann geht fest davon aus / „Vor Mitte März fällt keine Entscheidung“

Verlängerung der Saison für Stebani kein Tabu mehr

Skeptisch: Jürgen Stebani.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseROTENBURG · Detlef Lehmann rechnet bereits fest damit: „Ich gehe davon aus, dass die Saison verlängert wird“, betont der Bezirksoberliga-Coach des Rotenburger SV. Und auch für Jürgen Stebani, Vorsitzender des Verbands- und Bezirksspielausschusses, ist ein Ausdehnen der Spielserie kein Tabu mehr: „Es ist keine Frage, dass wir darüber nachdenken, aber vor Mitte März fällen wir keine Entscheidung darüber.“

Die Lage ist angesichts der etlichen witterungsbedingten Ausfälle vor allem in der Bezirksoberliga und der Oberliga angespannt – zumal ja noch längst nicht klar ist, ab wann die Plätze wieder bespielbar sind. „Wir setzen auch erst an, wenn die Saison wieder fortgesetzt wird“, betont Stebani.

Dem Rotenburger SV geht es dabei noch relativ gut. Das Lehmann-Team muss bisher „nur“ vier Spiele nachholen. Anderen Clubs geht’s noch schlechter, so etwa dem Liga-Rivalen RW Köhlen, der mit sechs Partien in Verzug ist. Oberligist VfV 06 Hildesheim muss gar für sieben ausgefallene Begegnungen einen Nachholtermin finden.

Und eben hier appelliert Stebani an die Eigeninitiative der Vereine, möglichst in der Woche Termine anzubieten. Klar ist aber auch schon jetzt, dass Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten pickepackevoll gepackt werden. „Ich habe sogar schon gehört, dass Gründonnerstag, Ostersamstag und Ostermontag gespielt werden könnte“, befürchtet Detlef Lehmann.

Jürgen Stebani denkt auch darüber nach, den Bezirks-pokal hinten anzustellen und diese Termine für die Punktspiele zu räumen. Denn: „Der Saisonschluss muss für alle gleich stattfinden.“ Letzter geplanter Spieltag ist übrigens der 29. Mai. Eine Verlängerung würde aber weniger wegen der anstehenden Fußball-WM Probleme bereiten, sondern vielmehr wegen der Relegationsspiele, betont Stebani und spricht vom Dominoeffekt.

Übrigens: Auch vor vier Jahren war es schon einmal eine enge Kiste. Damals – der RSV spielte noch in der Oberliga – fand zwar am 26. Februar das erste Spiel nach der Winterpause statt, anschließend ging jedoch einen Monat lang nichts mehr, so dass die Wümmestädter im Frühjahr innerhalb von 23 Tagen sieben Partien bestreiten und zudem auch noch zwei Tage vor dem letzten Spieltag ran mussten.

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