Sieben Vereine bündeln ihre Kräfte

JFV Union 18 aus der Taufe gehoben

Auch Frank Ottens (TSV Bötersen/Höperhöfen), Frank Dodenhoff (SV Horstedt), Michael Sackmann (TV Sottrum) und Sven Gerla (TV Hassendorf, v.l.) unterschrieben als Gründungsmitglieder. - Foto: ho
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Auch Frank Ottens (TSV Bötersen/Höperhöfen), Frank Dodenhoff (SV Horstedt), Michael Sackmann (TV Sottrum) und Sven Gerla (TV Hassendorf, v.l.) unterschrieben als Gründungsmitglieder.

Sottrum - Von Antje Holsten-Körner. Seit Montagabend ist es amtlich: In weniger als einer Stunde hoben sieben Vereine aus der Samtgemeinde Sottrum bei der Gründungsversammlung den Jugendförderverein Union 18 aus der Taufe.

Schon zur nächsten Saison werden daher der TV Sottrum, TV Hassendorf, TuS Reeßum, TSV Bötersen/Höperhöfen, TuS Hellwege, SV Horstedt und der SV Taaken gemeinsam Jugend-Mannschaften zum Spielbetrieb melden. Obwohl die Spielerpässe über den neuen Club laufen werden, verlieren die Vereine ihre Mitglieder nicht. 

Rund 350 Nachwuchsspieler

Zum ersten Vorstand des JFV Union 18 wurden Thomas Holzkamm (Vorsitzender) sowie Marco Klemens (Vize), Cord Schlobohm (Kassenwart), Henning Grünhagen (Schriftwart), Sven Gerla (Jugendfußball), Andy Behrmann (Kinderfußball) und Andreas Lüdemann (Jugendobmann) gewählt – nur der TuS Hellwege und SV Taaken sind nicht im Vorstand vertreten. Rund 350 Nachwuchsspieler in 20 Mannschaften sowie 34 Betreuer werden Union 18 angehören. Somit können in allen Jugend-Altersklassen Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet werden. Von der Idee zu einem JFV, der Kindern und Jugendlichen in der Samtgemeinde Sottrum die Möglichkeit bieten soll, langfristig entsprechend ihrer Ambitionen und ihrem Talent wohnortnah Fußball zu spielen, verging nicht mal ein Jahr. 

„Es ist ein gutes Team“

Maßgeblich beteiligt waren die Hassendorfer Marco Klemens und Sven Gerla sowie die Sottrumer Bernd Rosebrock, Helmut Lange und Thomas Holzkamm. „Außerdem haben viele im Hintergrund gearbeitet“, lobt Holzkamm. Er freut sich schon auf die weitere gute Zusammenarbeit. „Es ist ein gutes Team“, sagt der Vorsitzende. Einen hohen Stellenwert hat auch die Loyalität der Betreuer. „Wir sind stolz auf sie“, betont Gerla. Mit dem Jugendförderverein erhofft sich Bernd Rosebrock, dass sich auch Nachwuchskicker, die in der Vergangenheit zu anderen Vereinen abgewandert sind oder aufgehört haben, halten oder reaktivieren lassen. Damit alles reibungslos klappt, soll es in Zukunft regelmäßig Treffen der Beteiligten geben.

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