Mankertz mit 21 Punkten

Cooley und Griffitts hängen Krofdorf ab

Kapitänin Pia Mankertz war auch aus der Distanz sehr gefährlich. Vier Dreier verwandelte sie und kam auf insgesamt 21 Punkte.

Scheeßel - Dieses Mal ist den Basketballerinnen der Avides Hurricanes in der 2. Bundesliga nicht am Ende die Luft ausgegangen. In einer lange Zeit äußerst engen Partie bei den Krofdorf Knights mobilisierte das Team von Coach Christian Greve im Schlussviertel die letzten Reserven und feierte einen 74:64 (29:30)-Erfolg. „Das war ein unglaublich schnelles Spiel mit hohem Tempo. Es gab kaum Unterbrechungen und Fouls. Wir haben aber am Ende einfach den größeren Willen gezeigt“, analysierte ein zufriedener Greve.

Das Pendel schlug etwa drei Minuten vor Schluss zugunsten seines Team aus. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Hessen aus dem Landkreis Gießen durch Leslie Robinson durch ein Dreipunktspiel auf 62:64 verkürzt. Dies sollten allerdings die letzten Zähler der US-Amerikanerin, Nichte von Ex-Präsident Barack Obama, gewesen sein. „Sie wollten wir unbedingt in den Griff kriegen. Ihre insgesamt 23 Zähler musste sie sich sehr hart erarbeiten“, lobt Greve seine Defense. Nun schlug auf Seiten der Hurricanes die Stunde ihrer Amerika-Exporte. Mit einem 7:0-Lauf durch vier Punkte von Centerin Alecia Cooley, der mit 19 Zählern und zwölf Rebounds erneut ein Double-Double gelang, und einen Dreier von Kama Griffitts sorgten die Gäste für die Vorentscheidung – 71:62 (38.). Zwar verkürzte Sandrine Gries noch einmal, doch die beste Hurricanes-Schützin Pia Mankertz (21 Zähler) hatte mit ihrem vierten verwandelten Dreier zum 74:64 das letzte Wort (39.).

Zuvor hatte sich zwischen dem Greve-Team und dem Tabellendrittletzten eine Begegnung entwickelt, die ständig hin und her wogte. „Im ersten Viertel war der Korb wie vernagelt. Da haben wir einiges liegenlassen“, monierte der Übungsleiter. Da es den Gastgebern aber auch nicht viel anders ergangen war, entschieden die Hurricanes den Abschnitt mit 13:11 für sich. Mit zunehmender Spieldauer steigerte sich jedoch die Trefferquote auf beiden Seiten. Vor allem Susanne Seel sorgte mit drei von acht verwerteten Dreiern dafür, dass Krofdorf mit einer knappen 30:29-Führung in die Kabine ging und auch bis weit in den Schlussabschnitt in Schlagdistanz blieb. Am Ende behielten die Hurricanes jedoch die Oberhand und festigten ihren sechsten Tabellenplatz. „Ich möchte niemanden groß hervorheben, weil wir als Mannschaft wirklich geschlossen funktioniert haben“, sagte Greve nach dem zweiten Erfolg nacheinander.

Für das neue Jahr hat sich der Trainer eine Steigerung der Hinrundenbilanz vorgenommen: „Wir haben einiges liegenlassen bisher. In der Rückserie wollen wir die eine oder andere Niederlage wieder wettmachen.“

ntr

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