US-Amerikanerinnen beziehen ihre Zimmer / Harris’ erster Eindruck ist „sehr gut“

Die Basketball-WG ist komplett

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Willkommen in Scheeßel: Die US-Amerikanerinnen Janae Young (von vorne), Kierra Mallard und Ashley Harris sind in die Basketball-WG der Avides Hurricanes einzogen.

Scheeßel - Von Mareike Ludwig. Viel Zeit zum Ausruhen blieb Janae Young und Kierra Mallard nicht. Die beiden US-Amerikanerinnen sind am Dienstagmittag auf dem Hamburger Flughafen gelandet, knapp sechs Stunden später stand bereits das erste Training auf dem Programm.

Ebenfalls mit dabei: Ihre Landsfrau Ashley Harris. Die 24-Jährige gehört ab sofort ebenfalls zum Team der Bundesliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes. Mit der Ankunft des Staaten-Trios ist die Mannschaft nun komplett.

Während das ehemalige Internat der Eichenschule in den vergangenen Monaten fast verwaist war, ist jetzt wieder richtig Leben eingekehrt. „Noch sind wir etwas müde, da der Jetlag doch sehr zu spüren ist. Es ist aber ein großer Vorteil, dass wir hier schon alles kennen und uns daher schnell wieder einleben werden. Vergangenes Jahr war das deutlich schwieriger, da wir niemanden kannten“, erzählt Young. Und Mallard fügt hinzu: „Ich habe den Urlaub bei meiner Familie wirklich sehr genossen. Nun freue ich mich aber, wieder hier zu sein.“

Auch Coach Christian Greve ist froh, dass die beiden Amerikanerinnen weiterhin zu seinem Team gehören: „Das Vertrauensverhältnis ist bereits vorhanden. Wir wissen, was wir von Janae und Kierra erwarten können, und was sie imstande sind zu leisten. Für unser Grundgerüst sind sie enorm wichtig. Beide haben eine tragende Rolle im Team. Darauf wollen wir weiter aufbauen.“

Ashley Harris ist dagegen das erste Mal in Deutschland. Ihr erster Eindruck: „Mir gefällt es hier sehr gut. Ich fühle mich wirklich wohl.“ Der Liebe wegen hatte sich die Flügelspielerin – die zuvor in Spaniens zweiter Liga bei Universitario de Ferrol unter Vertrag und dort im Schnitt beste Werferin der Mannschaft war – dazu entschieden, künftig für die Hurricanes aufzulaufen. Ihr Ehemann Clayfell Harris geht nämlich beim SC Itzehoe in der 1. Regionalliga auf Körbejagd. „Ich wollte gerne in seiner Nähe spielen“, verrät Harris. Und Greve fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Es kann also auch ein Vorteil sein, der einzige Bundesligist im Norden zu sein. Schließlich gab es somit keine Konkurrenten.“

Der Kontakt war über Trainer Paul Larysz zustandegekommen. „Er hat mir von Ashley erzählt. Ich habe mir dann einige Videos angeschaut und mit ihr telefoniert. Danach waren wir uns schnell einig“, erinnert sich Greve. Die vergangenen Tage hat Ashley Harris bereits in Itzehoe verbracht, ehe sie ebenfalls am Dienstag ihr Zimmer in der Basketball-WG in Scheeßel bezog. „Ich habe dort auch schon ein bisschen Deutsch gelernt. Die Sprache ist aber echt schwierig“, sagt die Flügelspielerin.

Drei Wochen haben die Hurricanes nun Zeit, sich auf den Saisonauftakt am 28. September vorzubereiten. Um auch als Mannschaft schnellstmöglich zu einer Einheit zusammenzuwachsen – neben Harris sind auch Laura Rahn, Cherina Kaiser und Katarina Flasarova neu dabei – stehen auch Teambildungsmaßnahmen auf dem Programm. „Natürlich ist in drei Wochen noch nicht alles perfekt. Das blinde Vertrauen auf dem Feld muss erst entstehen. Wir werden uns dann während der Spielzeit aber schrittweise immer mehr steigern“, ist sich Greve sicher.

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