Aufstieg? „Nehmen es, wie es kommt!“

Unterstedter Kontinuität: Weiter mit Knappik, Delventhal und Bohle

Fabian Knappik und Uwe Delventhal gehen im Sommer in ihre fünfte gemeinsame Saison als Trainer der SG Unterstedt. Ob in Kreisliga oder Bezirksliga steht noch nicht fest. - Fotos: Freese
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Fabian Knappik und Uwe Delventhal gehen im Sommer in ihre fünfte gemeinsame Saison als Trainer der SG Unterstedt. Ob in Kreisliga oder Bezirksliga steht noch nicht fest.

Unterstedt - Von Matthias Freese. Schriftlich? Unterschreiben? Fabian Knappik muss lachen. „Ja, wenn es bei uns Verträge geben würde, dann hätten wir verlängert“, bestätigt der Coach des Fußball-Kreisligisten SG Unterstedt, dass er und sein gleichberechtigter Kompagnon Uwe Delventhal die Mannschaft auch in der nächsten Saison trainieren werden. Betreuer Steffen Bohle macht ebenfalls weiter. Natürlich.

„Unsere Trainer sind immer Trainer auf Lebenszeit“, merkt der Unterstedter Vereinsboss Werner Hölldobler witzelnd an. „Wir bauen auf Kontinuität“, nennt es Knappik. Der 25-jährige Ur-Unterstedter geht mit dem 56-jährigen Westerwalseder Delventhal im Sommer bereits ins fünfte gemeinsame Jahr. „Ich habe damals in der 2. Kreisklasse angefangen“, erinnert sich Knappik. Delventhal stand schon in der 3. Kreisklasse an der Linie.

Mittlerweile spielt die SG Unterstedt in der Kreisliga und liegt als Aufsteiger auf Rang vier – durchaus noch mit realistischen Chancen auf die Meisterschaft. „Wir wollen das Aufstiegsrennen spannend halten – das ist unser Ziel für die Rückrunde“, betont Knappik. „Wir nehmen es, wie es kommt. Und wenn es so kommt, dass wir eine gute Rückrunde bestreiten und am Ende oben stehen, gibt es keine zwei Meinungen. Dann wollen wir auch hoch.“ Allerdings sieht der Coach vor allem den aktuellen Tabellenführer TV Sottrum eher auf dem Weg in die Bezirksliga: „Ich denke, die sind zu abgeklärt und zu stark.“

Uwe Delventhal

Doch der jungen Unterstedter Mannschaft gehört die Zukunft. „Mit den Jungs macht es super viel Spaß, deshalb gibt es auch keinen Grund, sich abzukapseln“, sagt Knappik. Der Wollhändler ist parallel zu seiner Trainertätigkeit auch noch aktiver Oberliga-Handballer beim TuS Rotenburg, bekommt beide „Jobs“ aber bisher gut unter einen Hut. Und der Erfolg auf Rasen und in der Halle gibt ihm obendrein Recht.

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