Unterstedt ist nach 1:1 im Spitzenspiel fast aufgestiegen

Nur Orth bringt den Ball im Tor unter

Der Unterstedter David Kusber (r., gegen Elsdorfs Timo Gerken) kassierte im Spitzenspiel die Rote Karte. - Foto: Woelki

Unterstedt - Von Vincent Wuttke. Eigentlich lief für die SG Unterstedt im Spitzenspiel der 1. Fußball-Kreisklasse Süd gegen den Tabellenzweiten TuS Elsdorf auf eigenem Platz alles nach Plan, doch am Ende kam nur ein 1:1 (1:0) heraus. Der Spitzenreiter musste ab der 70. Minute allerdings auch in Unterzahl spielen, da Schiedsrichter Kai Hartmann (TV Hassendorf) David Kusber die Rote Karte gezeigt hatte.

Nach einem nicht geahndeten Rückpass, den Elsdorfs Schlussmann Jan Behrens aufnahm, forderten die Platzherren einen indirekten Freistoß. Der Unparteiische gab stattdessen einen Platzverweis. Die Zuschauer und auch das Trainergespann Uwe Delventhal, Fabian Knappik und Steffen Bohle rätselten zunächst über den Grund. Doch der Übeltäter betrieb Aufklärung: „Ich meinte nur, dass es peinlich ist, wie er pfeift. Das war ihm dann eine Rote Karte wert“, berichtete Kusber.

Dass Hartmann schnell zu Karten greifen würde, zeigte sich früh. In der zehnten Minute zeigte der Referee den Unterstedtern Theo Kettenburg und Philip Krüger innerhalb von zehn Sekunden für zwei Kommentare jeweils Gelb. Davon ließen sich die Gastgeber nicht irritieren. Leon Linke traf aus der Distanz aber nur die Latte getroffen (14.). Während Elsdorf in der Offensive abgemeldet war, tat sich Unterstedt in der Folge allerdings auch schwer. Doch kurz vor der Pause nutzte Jonathan Orth einen Abpraller von Elsdorfs Schlussmann Behrens nach Schuss von Linke und traf zur Führung (42.).

Auch nach dem Seitenwechsel machte Unterstedt das Spiel, nutzte aber beste Chancen nicht. „Das ist der einzige Vorwurf, den wir uns machen müssen“, meinte Knappik. Der Gast war effektiver und kam eine Viertelstunde vor Schluss durch den früheren Rotenburger Mark-Michael Völker zum 1:1. In der Schlussphase drückten die Grün-Weißen zu zehnt auf den Sieg. Doch Theo Kettenburg (81.), Linke per Fallrückzieher (84.), Christopher Hesse (86.) und Lukas Tohoff (90.+1) scheiterten.

„Wir fühlen uns ein bisschen wie die Verlierer“, fand Knappik nach dem zweiten Punktverlust der Spielzeit. Dabei hat seine Elf den Aufstieg bei zwölf Zählern Vorsprung inzwischen so gut wie sicher. „Wir werden es auch schaffen. Dafür waren wir bisher viel zu konstant“, so der Coach.

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