RSV unterliegt St. Pauli II mit 0:4 / Auch Iscan vor Wechsel

Lichtblick Muharemi gibt sein Ja-Wort

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Auffälliger Auftritt: Dragan Muharemi (am Ball, gegen Federico Bastek) sagte dem RSV nach der Partie gegen St. Pauli II zu.

Elsdorf - Von Matthias Freese. Da ist noch viel Luft nach oben vorhanden: Auch nach dem dritten Testspiel stehen die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV immer noch ohne Torerfolg da – bei den Elsdorfer Pokalwochen unterlag der Titelverteidiger dem Regionalligisten FC St. Pauli II mit 0:4 (0:2). Offensichtlich ist dabei die fehlende Durchschlagskraft nach vorne.

Vielleicht kann Atilla Iscan sie künftig beheben. Der Gastspieler kam in der zweiten Halbzeit zu seinem ersten Einsatz für den RSV und besaß sogar die beste Chance des Spiels, als er in der 70. Minute ohne groß zu zögern abschloss, sein Schuss aber noch von Michael Ambrosius abgeblockt wurde. Es gilt als wahrscheinlich, dass Iscan, der aus der erfolgreichen Ta-lentschmiede des FC Verden 04 stammt und zuletzt für die U19 des Blumenthaler SV in der Regionalliga spielte, an die Wümme wechselt.

Sicher ist seit Samstag schon mal die Verpflichtung von Dragan Muharemi, der die komplette Vorbereitung in Rotenburg mitgemacht hat. Nach der Partie in Elsdorf meldete der RSV-Vorsitzende Henri Ohlmann Vollzug. Muharemi war letzte Saison für den Ligarivalen TSV Ottersberg als Außenverteidiger aufgelaufen und hatte sogar von allen Feldspielern die meisten Partien absolviert. „In Ottersberg haben wir aber keine Einigung gefunden. Jetzt bin ich in Rotenburg der Neuzugang“, erklärte er.

In Elsdorf hatte RSV-Coach Jan Fitschen den 21-jährigen Polen, der aus Bremen kommt, als Sechser aufgeboten. Muharemi ist der erste Neuzugang mit Oberliga-Erfahrung, dürfte sich einen Stammkraft erarbeiten und war gegen St. Paulis Zweite der Lichtblick in einem Team, das noch nicht eingespielt ist. Auch haben derzeit noch nicht alle aufgebotenen Akteure das Zeug für die Oberliga.

„Die Tore, die wir kriegen, sind natürlich Geschenke, dennoch spiegelt das Ergebnis in der ersten Halbzeit nicht den Verlauf wider“, sah Fitschen 45 Minuten lang zwei gleichwertige Teams. Allerdings war die erneut aufgebotene Fünferkette vor der Pause zwei Mal nicht im Bilde, als jeweils Federico Bastek traf (7./38.). Nicht weniger schlecht sah die Defensive bei den Treffern von Erdogan Pini im zweiten Durchgang aus (49./60.). „Die Jungs müssen lernen, dass die Mechanismen greifen müssen“, so Fitschen.

Auch wenn es die bisher elf Gegentore in der Vorbereitung ausnahmslos gegen höherklassige Gegner gab (gegen Zweitligist FC St. Pauli sowie jetzt gegen die Reserve aus der Regionalliga), dürfte die Spielersuche beim RSV noch nicht abgeschlossen sein. Gleichwohl betont Henri Ohlmann: „Wir werden nicht panisch.“

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