1:3 – Jeddingen scheitert in Oberliga-Relegation an Göttingens Müller

„Unsere Zeit kommt noch“

Katharina Voigt gab alles, wie hier mit einer Grätsche – dennoch war ihr Team gegen Göttingen recht chancenlos. - Foto: Freese

Jeddingen - Von Matthias Freese. Jetzt ist es Fakt: Die Fußballerinnen des MTV Jeddingen spielen weiterhin in der Landesliga. Der Vizemeister verlor gestern in Wittorf auch sein zweites Spiel der Relegationsrunde zur Oberliga mit 1:3 (0:2) gegen die SVG Göttingen, den Zweiten der Landesliga Braunschweig.

„Es ist alles gut – unsere Zeit für die Oberliga kommt noch. Das wäre jetzt ohnehin zu früh gewesen“, wirkte Jeddingens Coach Oluwolé Olomu überhaupt nicht niedergeschlagen. Für sein Team war es die zweite Niederlage in der Aufstiegsrunde nach dem 1:3 unter der Woche gegen Eintracht Bückeberge. Die jubelnden Göttingerinnen müssen sich derweil zumindest auch ärgern – sie verpassten beste Möglichkeiten, um höher zu gewinnen und mit einem Vorteil ins entscheidende Spiel gegen Bückeberge zu gehen.

Eine Spielerin entschied letztlich die Partie im Alleingang – die alles überragende Caroline Müller, der ein Dreierpack gelang, die aber durchaus einige Tore mehr hätte machen können. Gleich mehrfach scheiterte Göttingens Kapitänin an Jeddingens Torfrau Denise Schloemer. Zur Pause hatte sie allerdings schon die Weichen gestellt. Nach einem langen Ball schloss Müller gekonnt zum 1:0 ab (15.), nur acht Minuten später kam das Spielgerät zu ihr in die Schnittstelle, Schloemer und Jessica Stutzki waren einen Tick zu spät.

Es passte zum Jeddinger Spiel, denn die Gäste waren gedankenschneller, durchsetzungsstärker und auch technisch besser. „Wir gucken nur zu, Mädels“, ermahnte Olomu sein Team. Zur zweiten Halbzeit stellte er um, brachte Ann-Catrin Carstens ins Abwehrzentrum und Pia Kupicki im Sturm. Jeddingen wurde mutiger und kam durch einen platzierten Fernschuss von Ramona Vatansever zum 1:2 (49.). Doch Müller beendete in der 59. Minute sämtliche Hoffnungen der Gastgeberinnen, als sie eine verunglückte Faustabwehr von Schloemer zum 3:1 ins Tor drückte.

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