Der unfreiwillige Gefallen

Unterstedt kassiert in Bülstedt 0:2 und verhilft den Gastgebern zum Klassenerhalt

Ein Bild, das täuscht: Auch wenn Janosch Lemmermann hier ins Straucheln gerät und die Unterstedter Timo Bahrami (am Ball) und Alexander Walker weglaufen, siegte Bülstedt mit 2:0. - Foto: Freese
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Ein Bild, das täuscht: Auch wenn Janosch Lemmermann hier ins Straucheln gerät und die Unterstedter Timo Bahrami (am Ball) und Alexander Walker weglaufen, siegte Bülstedt mit 2:0.

Bülstedt - Von Matthias Freese. Eine personell stark dezimierte SG Unterstedt war gestern Abend alles andere als in Spiel- und Torlaune. Stattdessen setzte es in der Nachholpartie der Fußball-Kreisliga beim TSV Bülstedt/Vorwerk eine 0:2 (0:1)-Niederlage. Die Gastgeber durften dadurch vor dem abschließenden Spieltag den Klassenerhalt feiern. „Da haben wir denen einen Gefallen getan, auch wenn wir das nicht wollten“, bemerkte Unterstedts Coach Fabian Knappik.

Die Grün-Weißen mussten gleich vier Stammkräfte ersetzen – Tobias Delventhal, Lukas Tohoff, Christopher Hesse und Hannes Kettenburg. So befanden sich überraschend Alexander Walker und Vincent Wuttke in der Startelf. „Für das erste Spiel von Anfang an hat es Alexander gut gemacht“, urteilte Knappik über den Sechser. Unterm Strich waren die Ausfälle aber nicht zu kompensieren. Bülstedts Coach Thomas Ziegler ging es nicht besser. Zwei Beispiele: Stürmer Simon Loth plagt sich seit langem mit Knieproblemen, Offensivstratege Zaza Sulaberidze hatte Spätdienst.

„Uns hat die Griffigkeit gefehlt, vor allem im letzten Drittel waren wir zu harmlos“, bemerkte Knappik. Hinzu kamen zwei entscheidende Defensivaussetzer. Beim 1:0 durfte Janos Lemmermann durch den Strafraum spazieren, um nach einem „Doppelpass“ mit Unterstedts Innenverteidiger Theo Kettenburg zum 1:0 einzuschießen (32.). Der Tabellenvierte besaß zwar ein leichtes optisches Übergewicht, kam aber nur zu Halbchancen und verzettelte sich immer wieder. Der eingewechselte Ogur Beslenmis besaß da noch die beste Möglichkeit, zielte aber aus drei Metern übers Tor.

Die Gastgeber, die sich zunehmend aufs Kontern verlegten, waren da cleverer und erhöhten nach einer knappen Stunde, als Simon Willenbrock ein Rückpass missglückte und Matthis Holsten der Nutznießer war – 2:0.

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