Überraschung zum Start der 1. Kreisklasse

Walsede siegt - aber plötzlich ist Tobias Küsel ein Horstedter

Tobias Küsel (am Ball) trägt neuerdings das Trikot der SG Horstedt/Mulmshorn.
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Tobias Küsel (am Ball) trägt neuerdings das Trikot der SG Horstedt/Mulmshorn.

Kirchwalsede – Tobias Küsel ist immer für eine Überraschung gut. Nachdem sich die Wege des Defensivspielers und des Fußball-Bezirksligisten TV Sottrum vor einigen Monaten getrennt hatten, stand der 30-Jährige zum Saisonauftakt der 1. Fußball-Kreisklasse Süd überraschend für die SG Horstedt/Mulmshorn auf dem Platz. Die 1:2 (1:1)-Niederlage beim Titelanwärter FC Walsede konnte er aber nicht verhindern.

„Ganz kurzfristig“ habe er Horstedt/Mulmshorn seine Zusage gegeben, kurz vor Ablauf der Wechselperiode, verriet Küsel nach dem Abpfiff. „Aber eigentlich war es nicht der Plan, so schnell wieder etwas zu machen.“ Coach Stephan Hartwig hatte ihn angeschrieben und ist überzeugt: „Er wird uns sehr weiterhelfen.“ Küsel macht der Zwei-Klassen-Unterschied von der Bezirksliga zur 1. Kreisklasse nicht allzu viel aus, auch wenn es nun durchaus rustikaler zur Sache geht: „Ich bin ja auch kein Kind von Traurigkeit, ich kann mich gut damit arrangieren.“ Insofern holte auch er gegen Walsede schon mal die Grätsche raus. Dass der kopfballstarke Küsel im zentralen Mittelfeld auflief, lag aber eher daran, dass Hartwig gleich neun Akteure fehlten, unter anderem die sonst dort spielenden Niklas Burmester und Jan-Niklas Paech. „Ich sehe Tobias Küsel eher als Innenverteidiger, auch wenn er es vielleicht nicht so gerne hört“, so der Coach.

In Kirchwalsede hielten die Horstedter trotz Personalnot gut gegen. „Ab der 20. Minute war nicht zu erkennen, wer Aufsteiger und wer selbsternannter Aufstiegsfavorit ist“, fand Hartwig. Von einer „schweren Geburt“ sprach Walsedes Neu-Coach Sascha Bernholz. „Im letzten Drittel haben wir es nicht gut zu Ende gespielt.“ Die Walseder 1:0-Führung durch Julius Niederschulte (25.) hatte Christian Bremer kurze Zeit später egalisiert (30.). In einem offenen Schlagabtausch boten sich beiden Teams gute Möglichkeiten für den Siegtreffer. Letztlich erzielte ihn Bernd Böhling im Nachschuss, nachdem Thore Lohmann zuvor noch klasse gegen Benneth von Frieling pariert hatte (78.).

Von Matthias Freese

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