Schützenhilfe für Bothel bleibt aus / „Ziel ist der sofortige Wiederaufstieg“

Ullrich-Elf muss trotz 7:1 Gang nach unten antreten

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Kevin Altmann (l.) gewinnt hier das Kopfballduell gegen Tarmstedts Matthias Rass. Am Ende hatte der TuS Bothel zwar mit 7:1 deutlich die Nase vorn, doch reichte der Erfolg nicht, um den Abstieg zu verhindern. Auch Tarmstedt muss den Gang in die 1. Kreisklasse antreten. ·

Kreis-Rotenburg - Von Mareike LudwigBOTHEL · Verhalten reckten die Kreisliga-Kicker des TuS Bothel die Arme nach oben und klatschten sich gegenseitig ab. Richtige Freude wollte trotz des deutlichen 7:1 (5:0)-Heimerfolgs im Kellerduell gegen den TuS Tarmstedt aber nicht aufkommen. Wahrscheinlich ahnte die Elf von Coach Peter Ullrich bereits Böses. Kurz nach dem Abpfiff dann die niederschmetternde Nachricht: Die Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt hatten allesamt ihre Partien gewonnen, wodurch die Botheler nicht mehr das rettende Ufer erreichen können und den Gang in die 1. Kreisklasse antreten müssen.

„Nachdem wir die Ergebnisse der anderen Teams erfahren hatten, gingen bei uns natürlich die Mundwinkel nach unten. Jeder war total betrübt“, zeigte sich Ullrich enttäuscht.

Dabei präsentierten sich die Botheler nicht wie ein Absteiger. Von Beginn an nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand. Bereits nach sieben Minuten war Angreifer Sebastian Wichern das erste Mal zur Stelle – 1:0. Die Tarmstedter kamen mit der schnellen Spielweise der Botheler überhaupt nicht zurecht. Die logische Konsequenz: Der nimmermüde Wichern kurbelte das Spiel immer wieder an. Kevin Altmann (15.), Wichern (35.), Gianfranco Cusimano (40.) und Tim Beyer (44.) machten mit ihren Treffern schon vor der Pause alles klar.

Nach dem Seitenwechsel schraubten die Botheler zwar einen Gang zurück, doch Schlussmann Christian Riesebeck hatte auch im zweiten Durchgang einen ruhigen Arbeitstag, da die Tarmstedter keinen gefährlichen Angriff zustande bekamen. Auf der anderen Seite machte es Cusimano besser und erhöhte auf 6:0 (58.). Kurz darauf schafften es die Gäste durch Sven Melchert dann doch, den Ball im Tor unterzubringen (67.). Der eingewechselte Mike Wingerning wusste aber prompt die richtige Antwort – 7:1 (70.). Wieder einmal hatte Wichern, wie bereits drei Mal zuvor, die Vorarbeit geleistet.

„Schade, dass unser super Spiel für die Katz‘ ist“, sagte ein sichtlich geknickter Ullrich. Trotz des feststehenden Abstiegs wollte sich der Trainer die Laune aber nicht komplett verderben lassen und richtete seinen Blick bereits nach vorne: „Wir werden definitiv wieder aus unserer Krise herauskommen. Ich sehe die kommende Saison sehr positiv, da unsere Mannschaft so zusammenbleibt und wir mit Christoph Meinke eine sehr gute Unterstützung bekommen. Unser Ziel ist natürlich der sofortige Wiederaufstieg.“

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