Nur noch Minimalchancen

Stemmen kann nach 1:5 gegen Zeven für die Abstiegsrunde planen

Hannes Bellmann (l.) behauptet den Ball gegen Simon Serra (r.).
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Duell um die Aufstiegsrunde: Während Hannes Bellmann (l.) mit dem TV Stemmen es wohl nicht schaffen wird, sind Simon Serra (r.) und der TuS Zeven sicher dabei.

Die Niederlage gegen den TuS Zeven hat wohl die letzten Hoffnungen auf die Aufstiegsrunde zerstört. Doch die Ziele des TV Stemmen waren ohnehin andere.

Stemmen – Gerade hatte Fabian Bentz seine Fußballer des TV Stemmen im Kreisliga-Duell gegen den TuS Zeven auf 1:3 herangebracht (50.), da keimte bei Trainer Heiko Meyer wieder ein Funke Hoffnung auf: „Das ist hier noch nicht gelaufen.“ Doch da seine Mannen die Chancen zum Anschlusstreffer in der Folge verpassten, verloren sie am Ende noch mit 1:5 (0:3) und haben dadurch nur noch eine Minimalchance auf einen Platz in der Aufstiegsrunde.

Den haben die Gäste nach dem Auswärtserfolg hingegen sicher. Bei noch einem ausstehenden Spiel könnte der MTV Hesedorf maximal noch auf einen Punkt heranrücken, sofern der TuS Zeven seine beiden Partien verliert. Genau das war auf dem Platz des TV Stemmen „verboten“, meinte Coach Robin Cordes hinterher. Er freute sich aber nicht nur über den gesicherten Platz unter den besten Acht, sondern auch, dass der Matchplan zumindest in der ersten Halbzeit „voll aufgegangen ist. Wir wollten Stemmen ein bisschen kommen lassen und dann mit unserem schnellen Umschaltspiel zuschlagen“, erklärte Cordes.

Die Gefühlswelt seines Gegenübers war eine andere. „Jeder Punkt, den wir holen, ist einer gegen den Abstieg“, stellte Meyer klar. Genau gegen den kämpft sein Team seit Saisonbeginn – „das war uns klar“. Alles andere sei „Utopie“ und „Träumerei“ – also keine Gedanken mehr an eine Minimalchance auf die Aufstiegsrunde beim TV Stemmen.

Ohne den am Knie verletzten Martin Illinger und Aushilfsverteidiger Nils-Ole Beckmann und auch ohne Passgenauigkeit waren die Gastgeber in die Partie gestartet. Gerade die flog Stemmen nach nur zwei Minuten um die Ohren, als Zeven nach dem Ballgewinn letztlich durch Kai-Peter Wennholz in Führung ging. Sein Schuss zum anschließenden 2:0 wurde abgefälscht und kullerte an Keeper Maximilian Wulff vorbei ins kurze Eck (17.). Kurz darauf war für den Stürmer der Gäste allerdings schon wieder Feierabend. „Wieder der linke Oberschenkel“, ärgerte er sich beim Verlassen des Platzes. Sein Coach antwortete scherzhaft: „Ist doch eh Winterpause.“

Auch ohne Wennholz gelang Zeven noch das 3:0 durch Franjo Kohl (34.) vor der Pause. Erst nach dem Seitenwechsel kam Stemmen so richtig ins Spiel und eben zum Anschlusstreffer. Der genügte jedoch nicht, sodass stattdessen Christoph Fahjen (80.) und Tobias Mannke (90.) auf 5:1 stellten.

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