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Sottrum lässt sich bei Brillowskis Rückkehr auskontern

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Von: Manfred Krause

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Dennis Klee grätscht den Ball vor Patrick Brillowski weg.
Abgeblockt: Fischerhudes Dennis Klee wirft sich in den Schuss von Sottrums Patrick Brillowski. © Krause

Patrick Brillowski feierte nach eineinhalb Jahren sein Comeback. Gegen Fischerhude reichte es am Ende dennoch nur für eine Niederlage.

Sottrum – Comeback von Patrick Brillowski! Der Offensivspieler des TV Sottrum stand nach einer 18-monatigen Verletzungspause gegen den TSV Fischerhude-Quelkhorn in der Startelf und kassierte mit seinem Team eine ärgerliche 1:2 (0:1)-Heimniederlage. Die Gäste setzten auf Konter, zeigten sich effektiv und feierten in der Meisterrunde der Fußball-Bezirksliga einen verdienten Dreier.

„Die Mannschaft stellt sich aufgrund der vielen Ausfälle von alleine auf“, bemerkte Matthias Michaelis. Der Offensivspieler nahm nach einer gut einwöchigen Zwangspause zunächst auf der Bank Platz. Dafür feierte Brillowski nach einer längeren Leidenszeit seine Rückkehr. „Ich war nicht überrascht und hatte gehofft, dass ich von Beginn an spielen würde“, räumte der 29-Jährige ein. Coach Dariusz Sztorc kennt den Angreifer bereits aus seinen Tagen beim Rotenburger SV und hält große Stücke auf den bulligen Brillowski. „Er tut unserer jungen Mannschaft gut, kann die Bälle festmachen und ist für Tore gut. Das ist quasi mein erster Neuzugang für die kommende Saison“, kommentierte der Coach, der in Hälfte eins eher Rumpelfußball seiner Mannschaft sah.

Reiter verpasst die Führung

Dennoch hätte Sinan Reiter kurz nach dem Anpfiff das 1:0 machen können, er rutschte beim Abschluss aber aus. „Wenn Sinan die Führung macht, läuft das Spiel ganz anders“, meinte Brillowski. Doch es ging offensiv nichts zusammen, das Angriffsdrittel wurde zur Tabu-Zone. Dafür nahmen die Mannen von der Wümme ein 0:1 mit in die Pause (9.). Lasse Borkowski packte nicht konsequent zu und Torjäger Jannis Krenz traf mit einem platzierten Schuss ins Eck. Dann lag der Ausgleich in der Luft, doch der eingewechselte Michaelis setzte die Kugel neben das Tor (43.).

„Unsere Sechser müssen einfach mehr Initiative ergreifen“, kritisierte Helge Osmers, der nach 34 Minuten verletzungsbedingt passen musste. Das sah in Hälfte zwei deutlich besser aus, ein fleißiger Finn Herwig und Eike Buckenberger sorgten für den nötigen Druck. Brillowski forderte die Kugel und puschte seine Nebenleute. „Männer, wir müssen mit mehr Überzeugung auftreten“, kommentierte er. Das passierte nicht wirklich, erneut netzte der Tabellenletzte. Krenz staubte zum 2:0 ab (57.). Dann verkürzte Michaelis nach einem Zuspiel von Borkowski auf 1:2 und ließ Hoffnung aufkeimen (63.).

Gäste-Coach versteht Sottrums Frust

„Ich verstehe den Frust beim Gegner, der Schiedsrichter hätte nach einem Foul- und Handspiel einen Elfer geben müssen“, gestand Fischerhudes Trainer Matthias Warnke. Das fand auch Brillowski, der noch anmerkte: „Ich wollte morgen eigentlich meine Vorbereitung auf die neue Saison beginnen. Doch das verschiebe ich erst einmal, denn mein Körper schmerzt unendlich.“

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