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TV Sottrum enttäuscht gegen abschlussschwachen FC Hambergen

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Von: Matthias Freese

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Marcel Wachsmann kniet auf dem Rasen und hält den Ball in den Händen.
Sichere Beute: Marcel Wachsmann hinterließ bei seinem zweiten Saisoneinsatz im Tor des TV Sottrum einen souveränen Eindruck. © Freese

An Marcel Wachsmann lag es nicht, dass der TV Sottrum gegen den FC Hambergen verlor. Der Keeper war kurzfristig für Tobias Engel eingesprungen und hielt diverse Bälle.

Sottrum – Sein letzter Pflichtspieleinsatz im Kasten des Fußball-Bezirksligisten TV Sottrum lag bereits mehr als ein halbes Jahr zurück, vor drei Wochen half er angesichts der Personalnot sogar als Feldspieler gegen den FC Worpswede aus – nun durfte Marcel Wachsmann mal wieder auf seiner eigentlichen Position ran und ersetzte den verletzt ausgefallenen Stammkeeper Tobias Engel. „Es hätte besser laufen können“, kommentierte der 25-Jährige die 0:2 (0:1)-Heimniederlage seiner Wieste-Elf gegen den Spitzenreiter der Aufstiegsrunde, den FC Hambergen. „An unserem Keeper lag es aber definitiv nicht“, beeilte sich Coach Dariusz Sztorc. „Er hat seine Leistung gebracht.“ Doch das galt an diesem Sonntag eben nicht für alle Sottrumer Akteure.

Auch zwei seiner Defensivspieler hob Sztorc ausdrücklich positiv hervor, obwohl in der hinteren Reihe nicht immer alles souverän und sattelfest wirkte: „Aber ohne Eike Buckenberger und Jannik Rosebrock hätten wir da noch mehr Schwierigkeiten bekommen.“ Der Innenverteidiger und der Kapitän, der als linker Außenverteidiger begann, später kurzzeitig ins Abwehrzentrum wechselte, um dann wieder zurückzukehren, sei nicht nur in diesem Spiel „ein absolutes Vorbild“ gewesen. „Ich hätte gerne fünf Eikes“, betonte der Coach.

Hambergen offenbart Abschlusschwäche

Das ist jedoch nicht möglich – und so offenbarte sich ein aktuelles Sottrumer Manko: „Wir sind so wacklig, weil wir absolut nicht eingespielt sind“, verwies Sztorc auf die große Verletztenseuche, zu der sich in den jüngsten Wochen auch noch der eine oder andere Coronaausfall hinzugesellte. Bei Joshua Hüsing war jedoch nicht ein körperliches Wehwehchen der Grund, weshalb er schon eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung beim Tabellensechsten wieder runter musste. Sztorc wollte nicht groß etwas dazu sagen: „Ich kommentiere das nicht, das klären wir im Training intern.“ Er sprach jedoch von einer „erzieherischen Maßnahme“.

Gegen einen deutlich überlegenen, aber enorm abschlussschwachen FC Hambergen waren die Sottrumer mit dem 0:1-Rückstand zur Pause noch gut bedient gewesen. Verursacht hatte diesen Dominik Reuter, der Frederik Nagel im Strafraum festgehalten hatte. Keno Liebschner verwandelte den Strafstoß, wenn auch knapp. Wachsmann war jedenfalls in der richtigen Ecke. „Ich bin aber zu lange stehen geblieben“, ärgerte er sich. Weitere beste Chancen nutzten die Gäste nicht – Nagel und später auch Liebschner trafen nur die Latte (8./52.). Sottrum wurde erst in der zweiten Hälfte offensivstärker, wobei sich die Einwechslung von Leon Krause auszahlte. Lasse Borkowski (56.), Buckenberger (75.) und Max Mosig (79.) standen denn auch kurz vor dem Ausgleich, doch letztlich schloss Maksymilian Amplewski einen Konter zum verdienten 2:0 für den Spitzenreiter ab (86.)

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