Namhafte Zugänge

Der TuS Hemsbünde fliegt nicht mehr „unter dem Radar“

Dennis Maier, Marcel Riffel, Viktor Salzmann, der Sportliche Leiter Alexander Grams (oben, von links) sowie Eugen Maier (unten links) und Alexander Sauer stellen sich zum Foto.
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Verstärkungen für den TuS Hemsbünde: Dennis Maier, Marcel Riffel, Viktor Salzmann, der Sportliche Leiter Alexander Grams (oben, von links) sowie Eugen Maier (unten links) und Alexander Sauer hoffen auf eine erfolgreiche neue Saison.

Mit namhaften Zugängen macht der TuS Hemsbünde aus der 2. Fußball-Kreisklasse momentan auf sich aufmerksam.

Hemsbünde – Es ist eine Art Aufbruchstimmung beim TuS Hemsbünde. „Jetzt haben wir einen Drive reinbekommen“, sagt Alexander Grams, der Sportliche Leiter, und setzt darauf, dass sein Verein nachhaltig aus der Versenkung auftaucht. Dafür sollen auch einige hochkarätige Zugänge sorgen, die der Club aus der 2. Fußball-Kreisklasse in den letzten Wochen und Tagen „eingetütet“ hat.

„Es steckt unheimlich viel Arbeit dahinter, die Jungs an Land zu ziehen. Wir sind bei vielen immer unter dem Radar durchgerutscht. Aber jetzt merken viele: Da passiert etwas bei uns“, sieht Grams die Bemühungen inzwischen von Erfolg gekrönt.

Nach dem Training geht es in die eigene Sauna

Und das liegt mit Sicherheit nicht nur an der Sauna, die die Fußballer auf ihrem Vereinsgelände errichtet haben. Neben Marcel Riffel, in der Jugend des JFV Verden/Brunsbrock ausgebildet und zuletzt Stammkraft des Rotenburger SV II in der Kreisliga, kommen vom SV Schwitschen die Brüder Eugen Maier (früher VfL Visselhövede und MTV Jeddingen) und Dennis Maier. Beide waren beim Team aus der 1. Kreisklasse Leistungsträger im Offensivspiel und sind ausgestattet mit einem hohen „Eigenanspruch“. Zudem kehrt Alexander Sauer vom Ligarivalen SV Jeersdorf nach drei Jahren zurück – einer, „der so viel Potenzial hatte, wenn er sich früher nicht selbst im Weg gestanden hätte“, merkt Grams schmunzelnd an. Viktor Salzmann (Rotenburger SV III) schloss sich bereits in der Winter- und Corona-Pause dem Team an.

Der erste Platz, den die erst aufgestiegenen Hemsbünder in der abgebrochenen Saison einnahmen, ist dabei kein Zufallsprodukt. Mit Ilja Friauf und seinem schon für den Rotenburger SV in der Oberliga spielenden Bruder Aleksandr Friauf stießen bereits vor einem Jahr zwei hochbegabte Kicker dazu. Nicht unwesentlich zum Aufschwung trug auch Coach Christoph Schröder, früher im Jugendbereich des JFV Wiedau Bothel tätig, bei. „Unser ,Pep‘ der Kreisklasse“, meint der vorherige Spielertrainer Grams halb im Spaß, halb im Ernst. Schröder geht inzwischen in seine dritte Saison. Seine zunächst von manchem kritisch beäugte Fußballphilosophie setzte sich in Hemsbünde durch und fand quasi in dem Aufstieg 2019/2020 ihre Bestätigung. „Zuvor waren wir entweder Dritter, wenn nur die ersten beiden Teams aufstiegen, oder aber Zweiter, wenn nur einer hochging“, erinnert sich Grams, der selbst als Abwehrchef noch auf dem Platz steht und wie viele seiner Mitspieler früher auch beim SV Fortuna Rotenburg war.

Wenn wir nur Sechster werden, haben wir definitiv etwas falsch gemacht.

Alexander Grams

Dass es nun aber für einen der jüngsten Vereine des Kreises – der TuS Hemsbünde wurde erst 1964 gegründet – möglichst schnell nach oben gehen soll, behauptet zumindest offiziell keiner. „Es ist nicht so, dass wir auf Teufel komm´ heraus in zwei Jahren in der Kreisliga spielen wollen“, betont Grams. Angesichts der Verstärkungen weiß er aber auch, dass sein Team zumindest ein Top-Favorit für den Aufstieg in die 1. Kreisklasse ist. „Wenn wir nur Sechster werden, haben wir definitiv etwas falsch gemacht“, räumt der Sportliche Leiter denn auch ein.

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