Turner des TV Scheeßel wird bei Deutschen Mehrkampfmeisterschaften Dritter

Reuter belohnt sich für seinen Kampfgeist

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Trond Skage Reuter vom TV Scheeßel trat bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Kunstturner in Eutin mit einer starken Erkältung an und holte trotzdem die Bronzemedaille.

Scheeßel - Neun Disziplinen an einem Nachmittag sind hart. Erst recht aber, wenn man gesundheitlich angeschlagen ist. Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Kunstturner in Eutin musste Trond Skage Reuter (TV Scheeßel) diese Erfahrung machen. Er war mit einer starken Erkältung angereist, biss aber auf die Zähne und zeigte starke Leistungen. Am Ende wurde er für seinen Kampfgeist belohnt und sicherte sich wie im Vorjahr die Bronzemedaille.

Insgesamt holte sich Reuter die höchste Gesamtpunktzahl, wurde aber dennoch „nur“ Dritter, da sich das Ergebnis nach den Platzierungspunkten in den einzelnen Disziplinen richtet. Das heißt: Es nützt nicht viel, in einzelnen Disziplinen herausragend zu sein. Trainerin Sabine Scherz war mit den Leistungen ihres Schützlings aber mehr als zufrieden und weiß: „Am Ende gehört auch immer ein bisschen Glück dazu.“ Und auch Reuter selbst war über den dritten Rang wenig enttäuscht. „Das ist schon in Ordnung. Schließlich soll hier der vielseitigste Athlet gewinnen und da muss ich an meinen schwächeren Disziplinen eben noch etwas arbeiten, um im nächsten Jahr vielleicht noch eine Schippe draufzulegen“, zeigte er sich selbstkritisch.

Bereits im ersten Wettkampf, dem Turnen, setzte Reuter – mit der zweitbesten Bewertung des Feldes – ein klares Zeichen an die Konkurrenz. Mit guten Übungen am Sprung und am Barren positionierte er sich nach dem ersten Drittel des Tages bereits in Lauerstellung zum Spitzenfeld.

Auch bei strömendem Regen konnte der für den TV Scheeßel startende Reuter bei den Leichtathletik-Disziplinen weiter an seine guten Leistungen anknüpfen. Beim 100-Meter-Sprint unterbot er sogar seine persönliche Bestzeit mit 12,62 Sekunden, beim Kugelstoßen ließ er die Konkurrenz mit 11,02 Metern deutlich hinter sich. Den einzigen Ausrutscher leistete er sich im Weitsprung. Er blieb mit 5,15 Metern deutlich hinter seinen Möglichkeiten. Zum Abschluss ging es in die Schwimmhalle. Mit einem eineinhalbfachen Salto vorwärts gehechtet konnte Reuter zwar nicht ganz überzeugen, dafür sahen ihn die Kollegen beim Tauchen (14,2 Sekunden) und Schwimmen (100 Meter Freistil in 1:01,9 Minuten) nur noch von hinten.

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