Turf: Vovcenkos Stute gewinnt Seejagdrennen vor Elfi Schnakenbergs Gelon

Cevin Chan zeigt ein ganz starkes Finish mit Indian Sun

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Daumen hoch heißt es für den Achimer Cevin Chan.

Verden - Am zweiten Tag der Bad Harzburger Galopprennwoche stand bei tropischen Temperaturen von über 30 Grad das über 3550 Meter führende Seejagdrennen im Mittelpunkt.

Vor 7000 Zuschauern gab es einen spannenden Zweikampf zwischen der von Pavel Vovcenko (Achim-Bollen) trainierten Stute Indian Sun und dem von Elfi Schnakenberg (Blender-Jerusalem) trainierten Halbblüter Gelon, den am Ende Stall Moorbocks (Armsen) Indian Sun mit Champion Cevin Chan im Sattel für sich entschied. Dritter wurde der belgische Wallach Coyaique mit Jockey Miguel Lopez.

Von Beginn an belauerten sich Cevin Chan auf Indian Sun und Jan Korpas auf Gelon. Aus dem See heraus kam Gelon als Erster, doch Indian Sun blieb ihm dicht auf den Fersen. Auf den letzten 800 Metern lieferten sich beide Pferde ein Kopf an Kopf Rennen. Erst zum Schluss sicherte sich Indian Sun den entscheidenden Vorsprung von gut zwei Längen. Am Sonntag könnte es im zweitem Harzburger Seejagdrennen bereits zur Revanche kommen. Für Pavel Vovcenko war es schon der vierte Sieg beim diesjährigen Meeting, während Cevin Chan bisher dreimal erfolgreich war. Eine Stunde zuvor hatten nämlich Chan mit der von Vovcenko trainierten vierjährigen Stute Freya einen Ausgleich IV über die Fliegerdistanz von 1200 Meter gewonnen. Chan beorderte Freya sofort nach dem Start an die Spitze und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Zweiter wurde hier Ohne Tadel mit Tommaso Scardino und Dritter Tardieu mit Felix Xaver Weißmeier.

Auch schon seinen dritten Sieg feierte Amateurrennreiter Raoul Johannes Dygas (Cluvenhagen). Erneut war Dygas auf einem Vollblüter der Dresdener Trainerin Claudia Barsig erfolgreich. Der dreijährige Wallach Storm gewann eine Prüfung über 2000 Meter und ließ dabei die beiden Favoriten Silvery Moon mit Stefanie Hofer und Glorious Sinndar mit Jose Louis Silverio hinter sich. Die beiden erstplazierten Pferde lieferten sich einen spannenden Endkampf, den Storm am Ende mit einem „Hals“ für sich entschied.

Trainer Heinrich Nienstädt (Bahlum) muss dagegen noch auf seinen ersten Sieg am „Weißen Stein“ warten. Sein neunjähriger Schimmelwallach Tremendous lief mit Stefanie Hofer in einem Ausgleich III über 2000 Meter zwar ein sehr gutes Rennen, doch musste er sich am Ende mit Platz drei hinter Smoke Charger mit Tamara Hofer und House of Orange mit André Best begnügen. Der Wettumsatz in den acht Rennen betrug rund 166000 Euro und lag damit knapp hinter dem des Vorjahres. Die Harzburger Rennwoche wird Donnerstag mit dem dritten Renntag fortgesetzt.

jho

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