Denker, Kirschke und Lohmann bleiben / 50 Punkte als Ziel

Ein Trio sagt ja zum RSV

Stefan Denker (grätschend) und Tobias Kirschke (r.) laufen auch in der kommenden Serie gemeinsam auf. Foto: Freese

Rotenburg – Der Status Quo ist beim Rotenburger SV seit einigen Wochen im Prinzip identisch. In der Fußball-Landesliga hat sich der Rangfünfte von Trainer Tim Ebersbach schon vor einiger Zeit sämtlicher Abstiegssorgen entledigt. Da der Aufstieg ohnehin nie ein Thema war, setzt sich der RSV daher seine ganz persönlichen Ziele.

„Die Wetten laufen schon im Team. Falls wir noch Dritter werden sollten, müssen ,Drewi’ (Co-Trainer Chrisstoph Drewes) und ich was zahlen“, sagt Ebersbach vor dem Spiel beim SV BW Bornreihe heute (19.00 Uhr). Der Rückstand auf den Tabellendritten SV Ahlerstedt/Ottendorf ist mit drei Punkten durchaus in Sichtweite, doch die Prognose des Übungsleiters ist dahingehend eher zurückhaltend. „Ich glaube nicht, dass die Konkurrenz noch Federn lassen wird“, prognostiziert er. Optimistischer ist Ebersbach hingegen, bei einer magischen Marke. „Die 50 Punkte wollen wir knacken“, stellt der Coach klar – derzeit sind es 47.

Zur gelösten Stimmung trägt beim RSV neben der starken Rückserie auch die immer weiter voranschreitende Kaderplanung bei. Bei drei Stammkräften haben die Verantwortlichen inzwischen Nägel mit Köpfen gemacht: Die Mittelfeldspieler Tobias Kirsche und Stefan Denker sowie Torhüter Henner Lohmann bleiben den Wümmestädtern auch in der kommenden Spielzeit erhalten. „Sie haben immer signalisiert, dass sie sich hier wohl fühlen und bleiben wollen“, erklärt der Sportliche Leiter Torsten Krieg-Hasch. Dass das Trio sich etwas mehr Zeit bei seiner Entscheidung genommen hat, empfindet er als normalen Prozess. „Alle drei sind Führungsspieler, die auch von anderen Vereinen umworben waren“, so Krieg-Hasch. Zumindest ihre nähere Zukunft sehen sie aber offenbar in Rotenburg. Ebersbach, der in zwei längeren Gesprächen mit Denker seinen Teil zum erfolgreichen Verlauf der Gespräche beitrug, macht deutlich, wie wichtig ihm diese Zusagen sind: „Sie waren die Akteure, die für mich oberste Priorität hatten.“

Noch nicht sicher ist sich der Coach des RSV, der nahezu aus dem Vollen schöpfen kann, welcher Elf er heute das Vertrauen schenkt. Die Rückkehr von Denker nach Gelbsperre ist allerdings sehr wahrscheinlich. Ob Kirschke nach seinen Adduktorenproblemen direkt wieder in die Startelf berufen wird, darf bezweifelt werden.  ntr

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