Westerholz patzt zum Auftakt – 2:4

Traumtor folgt Fehlstart

Auch Anna-Lena Könsen (vorne) brachte den Ball nicht im Tor der Lüneburgerinnen unter. Ihr TuS Westerholz startete mit einer 2:4-Heimniederlage in die neue Saison. - Foto: Schmökel

Westerholz - Saisonstart verpatzt! Vor heimischer Kulisse verloren die Landesliga-Fußballerinnen des TuS Westerholz ihr erstes Punktspiel gegen den VfL Lüneburg mit 2:4 (1:2). Dabei war Westerholz mit 1:0 in Führung gegangen, ließ aber weitere gute Möglichkeiten liegen.

Die Gastgeberinnen mussten auf einigen Positionen umstellen, gingen aber diszipliniert zu Werke und kurbelten das Offensivspiel immer wieder an. Ihren großen Auftritt hatte dabei Youngster Floris-Marie Meier. Sie setzte sich gut durch, schaute hoch und nahm noch vor der Strafraumgrenze Maß – die Kugel landete unhaltbar zum 1:0 im Winkel (6.). „Ein Traumtor“, freute sich Coach Klaus Intemann.

In der Folgezeit verpassten es Imke Seyer, Marleen Delventhal und Milena Metscher aber mehrfach, die Führung auszubauen. Zudem mussten die Gastgeberinnen eine Schockphase überstehen. Die gerade wieder genesene Anneke Steineker verdrehte sich das Knie. Nadja Kühl nutzte die Verwirrung und einen Fehlpass zum 1:1 (21.). Noch vor der Pause besorgte Larissa Wozny das 2:1 für die Gäste (40.).

Entsprechend waren Intemanns Worte in der Halbzeitpause. Er appellierte zudem an die Moral seiner Crew. Doch den nächsten Rückschlag gab es kurz nach Wiederbeginn. Erneut Kühl erhöhte auf 3:1 (51.). „Das waren drei Glückstore für Lüneburg, allesamt nicht herausgespielt“, ärgerte sich Intemann. Nur acht Minuten waren nach Wiederbeginn gespielt, da bat Schiedsrichter Carsten Kammer beide Teams auf Grund des Gewitters erneut in die Kabinen. 

Nach dem Starkregen und 20-minütiger Pause ging es zurück auf den anschließend wieder gut bespielbaren Platz. Die Gäste erhöhten schnell auf 4:1 (65.). Den Schlusspunkt setze dann Westerholz. Milena Metscher wurde im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Imke Seyer zum 2:4 (85.). „Wir haben am Ende sicher verdient verloren, die Niederlage hätte aber nicht sein müssen“, meinte Intemann. - iv

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