Hakansson und Czimmeck haben den Sprung zum SV Werder Bremen geschafft

Der Traum vom Fußballprofi

Daumen hoch: Die beiden Rotenburger Jungs Björn Hakansson (l.) und Sebastian Czimmeck, die beim SV Werder Bremen kicken, träumen vom Sprung in den Profibereich. ·
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Daumen hoch: Die beiden Rotenburger Jungs Björn Hakansson (l.) und Sebastian Czimmeck, die beim SV Werder Bremen kicken, träumen vom Sprung in den Profibereich. ·

Rotenburg - Von Marvin BénetDer erste Schritt ist geschafft: Sebastian Czimmeck (U 14) und Björn Hakansson (U 16), die einst beim Rotenburger SV das Fußballspielen gelernt haben, gehören mittlerweile zum Leistungszentrum des SV Werder Bremen. Während Hakansson bereits in seiner dritten Saison für den Bundesliganachwuchs aufläuft, ist es für Czimmeck das erste Jahr.

Ins Schmunzeln gerät der 15-jährige Björn Hakansson auf die Frage, ob er denn auch Werder-Fan sei: „Nein, ich bin für Bayern München. Das kann ich auch ruhig öffentlich so sagen. Nur das Trikot beim Training anziehen, das darf ich natürlich nicht. Dann müsste ich eine Strafe bezahlen.“

In der nächsten Saison träumt der Innenverteidiger von der Junioren-Bundesliga. „Der Aufwand ist natürlich riesig. Vier Mal die Woche Training, da bleibt nicht viel Zeit für andere Dinge außer Schule. Aber Fußballspielen ist das, was ich später machen möchte, und dafür trainiere ich so hart“, erklärt Hakansson.

Und sein zwei Jahre jüngerer Vereinskollege Sebastian Czimmeck ergänzt: „Fußball hat die höchste Priorität. Wenn ich schon die Chance habe, bei Werder zu spielen, dann will ich sie auch nutzen.“ Zu den Bremern kam der 13-Jährige übrigens über ein Sichtungstraining des Niedersächsischen Fußballverbandes, bei dem er dann zum Probetraining eingeladen wurde und sich für die U 14-Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten empfahl.

Auf die Frage, wie er denn Fußball und Schule unter einen Hut bekommt, erzählt Hakansson: „Immer, wenn ich frei habe, lerne ich. Aber das wird schon zur Nebensache.“ Und Czimmeck, der bei Werder als Außenverteidiger eingesetzt wird, fügt hinzu: „Ich passe jetzt auch besser in der Schule auf, damit ich nicht mehr so viel zu Hause lernen muss.“ Auf die Unterstützung ihrer Eltern können beide zählen. „Sie fahren uns überall hin und sind immer für uns da“, freuen sich die Rotenburger. Besonders die psychische Hilfe ist dabei sehr wichtig, denn der Leistungsdruck sei für die Jugendlichen enorm hoch. „Immer Konkurrenzkampf zu haben, das ist nicht einfach“, gesteht Hakansson. Doch ans Aufhören haben die Jungs bisher noch nie gedacht, „denn später Fußballprofi zu werden – das wäre schon echt super“, träumt Czimmeck.

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