Startnummer 19: A-Jugend des JH Wümme

A-Jugend des JH Wümme

Das eigene Tor zu vernageln, ist normalerweise nicht die Spezialität der A-Jugend des Jugendhandball Wümme. Stattdessen greift die Mannschaft lieber an und trifft häufig mehr als 40 Mal pro Spiel.

Rotenburg - Seit mehr als einem Jahr eilen die Handballer der männlichen A-Jugend des JH Wümme von Sieg zu Sieg. Nach der Staffelmeisterschaft in der Saison 2015/16 in der Landesliga mit nur einer Niederlage wurde in dieser Saison die Qualifikation für die Oberliga-Vorrunde geschafft. Auch dort zeigte der JH Wümme seine Qualität und belegte Platz zwei. Das bedeutet die Qualifikation für die Endrunde der besten sechs Teams in Niedersachsen. „Das sind für uns Bonusspiele, um sich mit den Besten zu messen“, so Trainer Lennart Lingener.

Der Kader der Mannschaft besteht aus 14 Spielern. Zuständig sind Lennart Lingener und Bernd Meyer. Seit Saisonbeginn ist auch noch Lukas Misere als Assistent dabei. Wie in jeder anderen Mannschaft gibt es bei dem JH Wümme einige Akteure, die den Ton angeben. Das sind an erster Stelle Michel Misere und Kilian Behrens. Das Duo ist für die Tore zuständig und nur selten zu stoppen. Beide Spieler wurden bereits im Herrenbereich in der Verbandsligamannschaft des TuS Rotenburg eingesetzt und lieferten gute Leistungen ab.

Aber zwei Spieler machen noch längst keine gute Mannschaft aus. Mit Marten Kante und Matthis Köhlmoos sind zwei starke Torhüter dabei. Vom TV Scheeßel kamen vor der Spielzeit in den neuformierte JH Wümme die Brüder Max und Jan Nowosadtko sowie Jan Simon Nickau. Weitere Spieler sind Philipp Friberg, Jonas Otten, Ervi Mbiyeya, Chris Ohlrogge, Tobias Lüllmann, Leon Zemke und Niko Korda. Korda ist erst 15 Jahre alt und war vor kurzem für die niedersächsische Auswahl des Jahrgangs 2000 beim Länderpokal in Berlin dabei.

Die Stärke der Talente liegt eindeutig in der Offensive. Spiele mit 40 Toren und mehr sind keine Seltenheit. Das entscheidende Spiel um den Einzug in die Oberliga-Endrunde endete vor einigen Wochen gegen den TV Bissendorf-Holte sogar 50:22. „An einem guten Tag können wir jede Mannschaft schlagen. Allerdings können wir auch gegen jede verlieren, wenn wir nicht als Team funktionieren und in der Abwehr zu große Lücken lassen“, sagt Lingener. Der Coach lobt den Trainingsfleiß der Mannschaft. Alle Spieler sind mit vollem Herzen dabei und wollen in der nächsten Zeit den Sprung in den Herrenbereich des TuS Rotenburg schaffen. 

jho

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