Delventhal und Bahrami fit

Trainer-Trio der SG Unterstedt macht weiter

Fabian Knappik und Patrick Werna stehen am Seitenrand.
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Fabian Knappik (mit Notizbuch in der Hand) und Patrick Werna machen als Trainer der SG Unterstedt weiter.

Nachdem der Aufstieg der Unterstedter in der abgebrochenen Saison nicht gelang, soll es in der neuen Spielzeit klappen - und zwar mit dem gewohnten Trainer-Trio.

Unterstedt – Nächster Anlauf für die SG Unterstedt: Nachdem die Aufstiegspläne des Fußball-Kreisligisten erst von durchwachsenen Auftritten und dann durch die Corona-Pandemie torpediert wurden, soll das Ziel nach der abgebrochenen Saison im neuen Spieljahr erneut in Angriff genommen werden. Uwe Delventhal, Fabian Knappik und Patrick Werna bilden dabei weiter das gleichberechtigte wie ungewöhnliche Trainer-Trio.

Auch wenn sie nur sechs Spiele gemeinsam an der Linie standen, ist Delventhal – gleichzeitig der Spartenleiter – überzeugt: „Es funktioniert in dieser Konstellation!“ Also gab es ein paar Gespräche via Videokonferenz – und die weitere Zusammenarbeit war beschlossen.

„Es funktioniert auch deshalb, weil wir uns alle zurücknehmen“, meint Delventhal und erklärt: „Wir sind ja sehr unterschiedliche Charaktere. Fabian ist eher der Lautsprecher, ich der Ruhige. Und Patrick sitzt genau dazwischen. Nicht zwischen den Stühlen, aber zwischen leise und laut.“ B-Lizenz-Inhaber Werna, zuvor beim Ligarivalen Rotenburger SV II, war erst im Sommer dazugestoßen. Das Langzeit-Duo geht hingegen bereits ins achte gemeinsame Jahr, Delventhal war sogar schon in der 3. Kreisklasse der Coach.

Uwe Delventhal ist am längsten dabei.

Einiges hatten sie in der vergangenen Saison verändert, um oben mitzuspielen – vom Rotenburger SV waren etwa Yannik Malende aus dem Oberliga-Kader gekommen, zudem Kay Slominski und Janno Hornig. „Aber aus dem Aufstiegsrennen hatten wir uns gleich zu Anfang schon ziemlich rausgeschossen. Wir haben es einfach nicht auf die Kette gekriegt“, erinnert sich Delventhal. Insofern kam der Abbruch seinem Team gar nicht mal so ungelegen – im Sommer geht es bei null wieder los. Nächste Chance also. Und dann wohl mit nahezu unverändertem Personal. „Bisher hat sich noch keiner abgemeldet, auch die Rotenburger machen weiter. Und wenn alle da sind, haben wir einen großen und breiten Kader. Gerade unsere Abteilung Attacke ist schon sehr gut besetzt. Wir werden keinen wegschicken, aber richtig aktiv brauchen wir in Sachen Neuzugänge nicht zu werden. Wir können keinem einen Stammplatz anbieten“, macht Delventhal deutlich.

Zumal der Konkurrenzkampf wieder dadurch größer werden dürfte, dass zwei Stammkräfte nach langer Verletzungspause zurück sind. Außenverteidiger Timo Bahrami will nach rund zweijähriger Pause wegen anhaltender Leistenprobleme ebenso wieder durchstarten wie Stürmer Tobias Delventhal, der im Herbst 2019 einen Kreuzbandriss erlitt. „Er ist wieder richtig fit. Ihm kam die Corona-Pause entgegen, denn er konnte es richtig auskurieren, und ist jetzt auch schmerzfrei“, berichtet Trainer und Vater Delventhal. Und so wiederholt er deshalb noch mal das Ziel von vor einem Jahr: „Wir wollen auf alle Fälle oben mitspielen.“

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