Acht Treffer in drei Spielen – Westerholz´ Jan Ostenfeld gelingt im Moment alles

Die Tormaschine läuft schon wieder im fünften Gang

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Jan Ostenfeld hat nicht ohne Grund einer breite Brust. In drei Spielen erzielte der Stürmer schon acht Tore und ist auf dem Weg, seine Torjägerkanone zu verteidigen. 

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Acht Tore sind für viele Fußballspieler in einer ganzen Saison eine nicht zu erreichende Ausbeute. Für Jan Ostenfeld ist das aber gar kein Problem. So häufig hat der Kapitän des TuS Westzerholz in der Kreisliga nach nur drei Spielen bereits zugeschlagen. Allein am Sonntag ließ er es im Heimspiel gegen den TSV Karlshöfen beim 6:2 (3:0) fünffach krachen. Selbst für den Torjäger vom Dienst ein besonderes Ereignis. „Drei oder vier Buden habe ich ja schon das eine oder andere Mal geschossen, aber an fünf Treffer in einem Spiel kann ich mich nicht erinnern“, meint der 29-Jährige.

Schon in der vergangenen Saison war der Stürmer in Hochform aufgelaufen, hatte 26 Saisontreffer erzielt, sich so die Torjägerkanone mit dem Hesedorfer Kevin Romer geteilt. Während Westerholz die Ansprüche als Team aufgrund von Personalengpässen etwas zurückgeschraubt hat, peilt Ostenfeld seine Titelverteidigung an. „Da schiele ich schon drauf, denn gewisse Ziele sollte sich ein Stürmer schon setzen“, findet der Goalgetter. Auf dem besten Weg dorthin befindet sich Ostenfeld jedenfalls, seine Konkurrenten haben teilweise schon drei Spiele mehr gemacht, aber weniger Treffer. „Meine Torquote bisher ist schon sehr, sehr gut“, zeigt sich der Kapitän auch ein wenig von sich selbst beeindruckt.

Im Spiel am Sonntag war Ostenfeld aber auch besonders motiviert. Das abgebrochene Derby beim TV Sottrum bei der 2:0-Führung am vergangenen Wochenende war noch nicht vergessen, wie Ostenfeld zugab. „Das hing noch in unseren Köpfen drin und da haben wir uns alle gedacht, dann hauen wir mal richtig einen raus.“ Und dieses Versprechen hielt die Mannschaft inklusive des Linksfußes. In der ersten Halbzeit erzielte Ostenfeld einen lupenreinen Hattrick. „Bei den Toren musste ich aber fast gar nichts mehr machen. Da wurde mir der Ball einfach perfekt zurückgelegt“, zeigt er sich bescheiden.

Immer wenn es gefährlich wurde, stand Ostenfeld aber an der richtigen Stelle und stellte sein sehr gutes Stellungsspiel unter Beweis. Wie etwa bei seinem vierten Treffer nach 86 Minuten, als ein Freistoß von Jan-Philipp Thom an die Latte klatschte und Ostenfeld nur noch einschieben musste, oder beim Schlusspunkt, als er einen Querpass von Sturmpartner Nils Rathe bekam. „Ich konnte in den Szenen ja gar nicht mehr weglaufen“, scherzte der Fünffachschütze, der schon während der Begegnung mehrmals schmunzeln musste. „Am Ende haben schon immer alle gerufen. Spielt Jan an, der macht das schon ...“

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