Gnarrenburger trifft beim 2:1-Sieg der deutschen U 16 / Prus‘ Joker stechen

Topp überwindet alle Widerstände

Anton Kade zieht nicht zurück, doch Österreichs Schlussmann Matteo Bignetti packt sicher zu.

Rotenburg - Von Nicolas Tréboute Und Matthias Freese (fotos) . Er rackerte, war ein ständiger Unruheherd und suchte immer wieder den Torabschluss. Doch was Keke Topp auch anstellte, immer wieder war entweder ein österreichisches Abwehrbein dazwischen oder dem Stürmer der deutschen U 16-Fußball-Nationalmannschaft fehlte die nötige Präzision. Dieses Urteil hatte jedoch nur bis zur 57. Minute Bestand. Dann segelte ein Freistoß von Ricardo Schwarz in den Strafraum, Topp nickte zum 1:1 ein und war bei seinem Heimspiel vor 2 019 Zuschauern im Rotenburger Ahestadion Wegbereiter zum 2:1 (0:1)-Erfolg über den Nachbarn aus der Alpenrepublik.

„Das ist natürlich etwas ganz Besonderes, hier zu treffen, auch noch vor so einer Kulisse“, gestand der gebürtige Gnarrenburger, der sich im Training vor der Partie leicht am Fuß verletzt hatte, sich es sich aber nicht nehmen ließ, in seinem Heimat-landkreis von Beginn an aufzulaufen. „Mit Salbe und Adrenalin ging es“, beschwichtigte Topp, der ansonsten in der Jugend des SV Werder Bremen auf Torejagd geht.

Drei Tage nach der 0:1-Niederlage in Delmenhorst gegen denselben Kontrahenten präsentierte sich die Elf von DFB-Trainer Michael Prus in einer Partie auf hohem Niveau von Beginn an fokussiert, gefiel durch eine klare Spielanlage und diktierte die Begegnung. Doch sowohl der Werderaner Liam Kümmritz, der am stark parierenden Gäste-Keeper Matteo Bignetti scheiterte (20.), als auch Anton Kade (33.) ließen die besten von mehreren guten Gelegenheiten verstreichen. Auch die Österreicher agierten taktisch und technisch stark und gingen durch einen dicken Bock von Valentin Rommel in Front. Der deutsche Schlussmann ließ eine harmlose Flanke von Tobias Hochreiter ins eigene Netz flutschen (34.). „Das ist halt das Leben eines Torhüters“, zuckte Coach Prus mit den Schultern: „Er soll einfach weiterspielen.“

Das tat Rommel, der nur vier Minuten später gegen den frei auf ihn zustürmenden Hochreiter die Oberhand behielt, ebenso wie das restliche DFB-Team. Nachdem Topp ausgeglichen hatte, brachte Prus noch einmal frischen Wind von der Bank. Joker Samuel Bamba (Borussia Dortmund) ließ gleich drei österreichische Verteidiger über links ganz alt aussehen und bediente den erst zwei Minuten zuvor eingewechselten Maximilian Wagner – 2:1 (71.). „Das war wirklich gut. Gerade nach dem Fehler von Valentin hat meine Mannschaft den absoluten Siegeswillen gezeigt“, freute sich Prus. Mit seinem U 16-Team bleibt Deutschland in Rotenburg auch im vierten Länderspiel ungeschlagen.

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