Dynamisch, schnell, fair: Luka Bruns stützt Spiel des TuS Rotenburg

06 Luka Bruns: Top-Torjäger vom Dienst will Aufwärtstrend fortsetzen

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Wenn Luka Bruns am Ball ist, müssen sich die gegnerischen Torhüter auf einiges gefasst machen. ·

Rotenburg - Er ist einer der talentiertesten Nachwuchshandballer im ganzen Kreis und spielt beim Landesligisten TuS Rotenburg: Der 19-jährige Luka Bruns hatte in der vergangenen Saison mit mehr als 170 Toren großen Anteil daran, dass sein Verein nur ganz knapp den Aufstieg in die Verbandsliga verpasste.

Der Auszubildende zum Automobilkaufmann spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Handball. Bis zur B-Jugend war er beim TuS Rotenburg und in vielen Auswahlteams aktiv. Als aber die Talentspäher des HSV Hamburg auf ihn aufmerksam wurden, wechselte er an die Alster. Dort sammelte er Erfahrung in der A-Jugend-Bundesliga.

Erst vor eineinhalb Jahren kehrte er zu seinem Heimatverein zurück, da die berufliche Ausbildung absolute Priorität besitzt. Beim TuS Rotenburg wurde der wieselflinke Rechtsaußen mit Kusshand begrüßt. Der Vollbluthandballer hat auch nicht vor, in nächster Zeit zu einem anderen Verein zu wechseln: „Mein Fokus liegt auf meinem Beruf und meinem aktuellen Team. Kurzfristig wollen wir in der Landesliga in der oberen Tabellenhälfte mitspielen und langfristig den Aufstieg in die Verbandsliga schaffen.“

Sein handballerisches Vorbild kommt nicht unerwartet vom HSV Hamburg und heißt Hans Lindberg. „Seine Dynamik und seine Schnelligkeit gefallen mir, aber auch sein Abwehrverhalten.“ Das Abwehrverhalten ist ein Punkt, an dem Luka Bruns noch arbeiten muss. „Da habe ich noch große Schwächen“, weiß er. Ansonsten bringt der junge Mann alles mit, was einen guten Handballer auszeichnet. „Ich bin zwar von der Statur her nicht der Größte, aber auf Außen ist das nicht so wichtig“, glaubt Bruns. Zudem gilt er als ausgesprochen fairer Spieler: So kassierte er in der vergangenen A-Jugendsaison nur eine Zwei-Minuten-Strafe.

Der Haupttorschütze des TuS Rotenburg, übrigens auch in dieser Saison, hat in seiner bisherigen Handballlaufbahn schon viele Trainer kennengelernt. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm dabei seine beiden Hamburger Coaches Frank Hamann und Rosario Cassara, aber auch Joachim Cordes, John Köhler und Thomas Benjes.

Bis auf einen Anbruch des Fußes ist Bruns bisher von schweren Verletzungen verschont geblieben. Und er fühlt sich in Rotenburg pudelwohl – beste Voraussetzungen also, dass es weiter aufwärts geht.

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