U 18 startet mit 44:73 gegen Titelanwärter TuS Lichterfelde

Tölle-Comeback tröstet Hurricanes

Gut zugehört: Coach Helge Eggers gibt Youngster Thea Gerken Instruktionen.

Scheeßel - Von Matthias Freese. Vier Sekunden waren noch zu spielen, da schüttelten Helge Eggers, Coach der Junior Hurricanes, und Gäste-Trainerin Alexandra Maerz, bereits ihre Hände. Am 73:44 (39:19)-Sieg des Vizemeisters TuS Lichterfelde gab es in der Scheeßeler Eichenschulhalle keinen Zweifel mehr. Zu stark hatte sich der Titelanwärter in der weiblichen U 18-Basketball-Bundesliga bei den unerfahrenen, aber tapfer kämpfenden Gastgeberinnen präsentiert.

Für Eggers jedoch kein Grund, um sauer zu sein. „Wir hatten Phasen, wo es nach Augenhöhe aussah“, betonte er. Die Unterschiede waren freilich unverkennbar. Das fing bei der Körpergröße an. „Die fehlenden Zentimeter haben wir versucht, durch mehr husseln auszugleichen“, meinte der Coach, dessen Team ohne echte Centerin auskommt und dementsprechend bei den Rebounds unterlegen war. Manche Ballverluste taten ebenfalls weh, „auch im Finish sind wir noch zu naiv. Und ein paar Automatismen sind noch nicht da“, zählte Eggers auf. Wenn Lichterfeld dann mit fünf Spielerinnen aus dem deutschen U16-Kader anreist, wird‘s halt schwer.

Anfangs bahnte sich ein Riesengewitter über Scheeßel an – 13:0 lautete die Führung des Favoriten nach nicht einmal drei Minuten. „Das hatte ganz viel damit zu tun, dass wir die Intensität nicht gewohnt sind. Es ist aber auch eine Qualität unseres Teams, dass es sich nicht aufgibt.“ Insbesondere mit der frühen Einwechslung von Melda Tölle – ihr erstes Spiel ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss – stabilisierte sich auch die Defense, die fortan aggressiver, offensiver und mutiger agierte. Lotta Stach gelang nach vier Minuten der erste Korb von der Freiwurflinie – die Hurricanes waren im Spiel. „Melda hat einen Input gebracht, mit dem man nicht rechnen konnte“, erklärte Eggers.

Zwar dominierte Lichterfelde, angetrieben von Martha Pietsch, weiter die Partie, doch die Gastgeberinnen hielten immer wieder dagegen – sei es durch zwei Dreier von Louisa Moritz, durch Stach oder auch die Neulinge. Eggers gefiel denn auch die Intensität der erst 15-jährigen Dayna Lorenz, Thea Gerken oder Mathilda Hähner. Und er betonte: „Ich habe mich über den Einsatz der Jüngeren sehr gefreut.“

Junior Hurricanes: Thea Gerken, Kristina Bonfils, Brisena Lekaj, Dayna Lorenz (1), Michelle Schischkov, Mathilda Hähner (6), Nele Albrecht, Nike Fortmann (3), Melda Tölle (3), Lotta Stach (15), Carolin Knittler, Louisa Moritz (16).

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