Rotenburgs Tennis-Herren zum Oberliga-Auftakt gegen Alfeld chancenlos – 1:8

Tobias Loss und Luca Sardo gelingt noch der Ehrenpunkt

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Stecken die Köpfe zusammen: Doch den Erfolgsweg fanden Philipp Barautzki (l.) und Semir Burina gegen Alfeld nicht.

Rotenburg - Von Matthias FreeseDas war ein einkalkulierter Fehlstart für die Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg in die Oberliga-Saison: Der Aufsteiger, der zum Auftakt komplett auf seine Eigengewächse setzte, unterlag auf eigener Anlage dem Titelaspiranten TC Alfeld mit 1:8 und war dabei von vornherein ziemlich chancenlos.

Allein der Blick auf die Leistungsklassen verdeutlichte den Unterschied: Während bei den Grün-Weißen die Nummer eins Semir Burina in der LK 2 angesiedelt ist, ist bei den Gästen sogar noch die Nummer vier Carl-Louis Luckmann in der LK 1 eingruppiert. Luckmann (16) gehört übrigens wie die gleichaltrige Nummer sechs Niklas Gerdes zur Tennis-Base Hannover. Zudem ist Alfeld mit seinem Spitzenspieler, dem 17-jährigen Chilenen Bastian Malla, Nummer 678 in der ATP-Weltrangliste, sowie dem Italiener Andres Schneiter an Position drei überdurchschnittlich besetzt.

Zunächst erwischte es Rotenburgs Nummer zwei Philipp Barautzki, der sich nach 75 Minuten dem routinierten Nicolas Bruns, gleichzeitig als A-Trainer für den Profi- und Nachwuchsbereich beim Niedersächsischen Tennis-Bund beschäftigt, mit 3:6, 3:6 geschlagen geben musste. „Der war gut, das wusste ich vorher“, nahm Barautzki die Niederlage gelassen hin. Und er verdeutlichte: „Der spielt ekelig, so schnelle Bälle in die Ecken.“

Etwas länger wehrte sich Lars Rademacher an Position vier gegen Luckmann. Er führte auch noch im ersten Satz mit 4:3 und 40:15, dann folgte der Bruch – 4:6, 2:6. Vielleicht auch, weil Rademacher im Winter nur eingeschränkt trainiert hatte und erst jetzt wieder verstärkt eingestiegen ist. Luca Sardo haderte zwar mit sich selbst („Ich bin ein Chancentod“), war aber auch so im Duell der Sechser gegen Gerdes klar unterlegen (2:6, 2:6). „Er war im ersten Satz einfach zu nervös“, stellte Coach Zlatan Burina fest.

Im Spitzeneinzel verlangte Semir Burina dem Südamerikaner Malla wenigstens im zweiten Satz alles ab, führte da sogar mit 4:1, doch am Ende hieß es 2:6, 5:7. Auf verlorenem Posten standen Sebastian Loss an Position drei (1:6, 3:6 gegen Schneiter) sowie sein Bruder Tobias Loss (1:6, 2:6 gegen Eric Röbschläger).

Den Ehrenpunkt holten im Doppel Tobias Loss und Sardo mit einem hart umkämpften 6:3, 4:6, 7:6 gegen Luckmann/Gerdes, während Burina und Sebastian Loss gegen Malla/Schneiter (0:6, 3:6) ebenso leer ausgingen wie Barautzki und Rademacher gegen Bruns/Röbschläger (2:6, 3:6). Dadurch stand am Ende eine so hohe Niederlage wie schon lange nicht mehr. „Mehr war nicht zu erreichen“, wusste Coach Burina aber.

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