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Goalgetter und Glücksfall demonstriert Vereinstreue

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Luka Bruns

Rotenburg - Er ist bei der Wahl zum Sportler des Jahres der Titelverteidiger: Der 20-jährige Luka Bruns, der für den TuS Rotenburg in der Handball-Landesliga spielt und in der vergangenen Saison 187 Tore erzielt hat.

Auch in der laufenden Saison ist der Rechtsaußen oder oftmals auch Halbrechte mit bisher 104 Toren bei zehn Einsätzen Rotenburgs Nummer eins. „Vielleicht schaffe ich in dieser Spielzeit ja 200 Tore“, hat sich der Linkshänder hohe Ziele gesetzt.

Luka Bruns sucht immer den schnellsten Weg zum Tor und macht etwas fehlende Körpergröße durch enorme Schnelligkeit, hervorragende Technik, außergewöhnliches Spielverständnis und gute Athletik mehr als wett. „Mein Ziel ist es nicht kurzfristig, aber mittelfristig, mit dem TuS Rotenburg in die Verbandsliga aufzusteigen“, verrät der junge Mann, der zur Zeit während der Woche in Hamburg ist und dort eine Ausbildung zum Automobilkaufmann absolviert.

Überragend agierte Bruns mit dem Vorjahres-Vierten auch im Pokal, in dem die bisher größten Erfolge in der Vereinsgeschichte gelangen. So erreichte der TuS Rotenburg das „Final-Four-Turnier“ und qualifizierte sich als Vertreter Bremens für den DHB-Amateur-Pokal. Luka Bruns hat durch beständige Leistungen und viele Tore auch höherklassige Vereine auf sich aufmerksam gemacht, doch wird er auch in der nächsten Saison in Rotenburg spielen: „Ich hatte kurzfristig einige Angebote. Selbst aus der 3. Liga war ein Verein dabei, doch ich will in Rotenburg bleiben und möchte mit dem TuS Rotenburg etwas erreichen“, beweist er nicht immer selbstverständliche Vereinstreue. „Wir haben hier ein tolles Team, einen sehr guten Trainer und ein reges Umfeld. Wenn wir noch zwei bis drei spielstarke Akteure in der nächsten Saison dazu bekommen, werden wir es mittelfristig schaffen“, ist er überzeugt.

Trainer Steffen Aevermann lobt ihn als absoluten Leistungsträger, der in seiner Mannschaft meist den Unterschied ausmacht: „Es ist für den Verein und für mich ein Glücksfall, einen solch torgefährlichen und ehrgeizigen Spieler im Kader zu haben.“

jho

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