Westerholz unterliegt dem SV Anderlingen beim Kreisliga-Auftakt mit 2:4

Tiedemann kontert Behrens eiskalt

Jan Ostenfeld rieb sich im Sturmzentrum aufopferungsvoll auf und versuchte immer wieder die Bälle festzumachen. Am Ende stand ihm die Anderlinger Verteidigung um Hauke Sandmann aber zumeist im Weg. Foto: Tréboute

Hetzwege - Von Nicolas Tréboute. Das zweite Spiel innerhalb von weniger als 48 Stunden, dazu das Ausweichen auf den ungewohnten Fußballplatz in Hetzwege aufgrund des fehlenden Flutlichtes – das war etwas zu viel für den TuS Westerholz. Zwei Tage nach dem Kreispokalerfolg gegen den Rotenburger SV II (3:2) unterlag das auf vier Positionen veränderte Team Freitagabend dem SV Anderlingen zum Kreisliga-Auftakt mit 2:4 (0:1).

„Wir können eigentlich Fußball spielen, aber dazu brauchen wir Platz“, erklärte Westerholz-Coach Matthias Klindworth und spielte damit darauf an, dass der heimische A-Platz ein ganzes Stück breiter ist. Als Ausrede wollte er das aber nicht verstanden wissen. „Wir haben einem guten Kreisligisten das Leben schwer gemacht. Aber Anderlingen hätte zur Halbzeit auch schon höher führen können“, gestand er ein.

In der ersten Halbzeit bekamen die Gastgeber keinen Fuß auf die Erde. Insbesondere die Innenverteidigung um den erst 18-jährigen Alexander Meyer war gegen die Power des Anderlinger Offensivtrios Nils Tiedemann, Lucas Heins und Andre Steffens hoffnungslos überfordert. Andre Steffens war es auch, der in der vierten Minute den Ball an Meyer vorbeispitzelte und zum 1:0 vollendete. Dass Westerholz die Partie nicht schon frühzeitig abhaken musste, hatte es in erste Linie Torben Dittmer zu verdanken. Der Keeper parierte mehrfach stark gegen Tiedemann (20.), Phil Steffens (21.) sowie im Eins-gegen-Eins gegen Andre Steffens (45.). „Das hat er gut gemacht, aber dazu ist ein Torwart ja auch da. Sonst müsste man ja keinen reinstellen“, befand Klindworth augenzwinkernd.

Mit zunehmender Dauer kämpfte sich seine Mannschaft aber besser ins Spiel und hatte in den ersten 15 Minuten nach der Pause die beste Phase. Der Ausgleich durch den Kopfball von Jan-Lüder Behrens (60.) war daher auch nicht unverdient. Doch gerade als es so schien, als ob der Kreisliga-Aufsteiger die Oberhand gewinnen würde, schlug Anderlingen eiskalt zu.

Nur sieben Minuten später wuchte Tiedemann eine Freistoßflanke per Kopf ins lange Eck (67.), ehe Andre Steffens nach einem Westerholzer Fehler im Aufbau zum 3:1 erhöhte (87.). Zwar gab sich die Klindworth-Elf nicht auf und verkürzte durch Hans Wahlers (90.), doch Tiedemann hatte im direkten Gegenzug das letzte Wort (90.+1).

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