Thorsten Nitz zur Situation beim RSV

„Wir sind nicht unter Zeitdruck“

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Thorsten Nitz – derzeit der starke Mann beim RSV.

Rotenburg - Der Rotenburger SV steht seit Samstag ohne Präsident da – wir fragten bei Thorsten Nitz (46), den zweiten Vorsitzenden und langjährigen Torwart der zweiten Mannschaft, nach.

Nachdem der RSV keinen Nachfolger für Henri Ohlmann gefunden hat, sind Sie als zweiter Vorsitzender jetzt der neue starke Mann. Schmeckt Ihnen das?

Thorsten Nitz: Der starke Mann war ich ja schon immer, zumindest von der Gewichtsklasse her. Recht ist es mir nicht. Von daher ist es eine der dringlichsten Aufgaben, die Last auf mehrere Schultern zu verteilen und zügig einen ersten Vorsitzenden zu finden. Es ist ja schon gut, dass wir Henning Schwardt für den Posten des Schatzmeisters gefunden haben. So bleiben wir handlungsfähig.

Aber warum übernehmen Sie den Präsidentenposten nicht?

Nitz: Gefragt wurde ich schon, das war für mich aber kein Thema, auch wenn es momentan Makulatur ist, ob ich erster oder zweiter Vorsitzender bin. Meine Zeit ist beruflich bedingt beschränkt. Gerade wenn ich mir dieses Jahr angucke, da habe ich jetzt schon allein sechs USA-Trips auf dem Zettel. Die Zeit, die ich bis jetzt investiert habe, wird nicht unbedingt mehr.

Wie sieht der Zeitplan aus, bis wann muss ein neuer Boss her?

Nitz: Unter Zeitdruck setzen wir uns nicht, das kann man ohnehin nicht abschätzen. Wir waren ja auch bisher nicht untätig, nur gestaltet sich die Suche halt schwer. Ich finde die Situation auch nicht besonders glücklich, aber wir haben ja auch eine gewisse Erfahrung damit, den Verein ohne ersten Vorsitzenden zu führen. Natürlich gibt das ein ungutes Bild nach außen ab, aber wir werden deshalb den Verein nicht aufgeben.

Wer entscheidet denn jetzt, ob die Oberliga-Lizenz für die erste Herren beantragt wird?

Nitz: Der geschäftsführende Vorstand. Da wird Henri Ohlmann uns aber auch unterstützen. Der Antrag ist ja eigentlich schon in trockenen Tüchern und muss nur noch abgegeben werden.

Und wer führt die Verhandlungen mit der Mannschaft?

Nitz: Henri und ich hatten schon angefangen, Gespräche mit den Spielern zu führen. Die Tendenz in der Mannschaft ist auch durchweg positiv, unabhängig von der Liga.

maf

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