BG ’89 begrüßt ihren neuen Coach

Thomas König fühlt sich „sehr wohl“

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Beim Training der U 16 mussten die Nachwuchsbasketballer zunächst mit zwei Bällen gleichzeitig dribbeln. Hier schaut sich Trainer Thomas König (2.v.l.) die koordinativen Fähigkeiten von Jesco Bellmann (v.l.), Mattis Janßen, Tom Reinhardt und Jonathan Orth an. ·

Rotenburg - Von Mareike LudwigSeine Wohnung in der Basketball-WG in Scheeßel hat er bereits vor knapp einer Woche bezogen. Zusammen mit seinem Trainerkollegen Christian Greve lebt der gebürtige Österreicher Thomas König nun im beschaulichen Scheeßel im ehemaligen Internat der Eichenschule. Die ersten Erkundungstouren durch den Beeke-Ort hat der neue hauptamtliche Coach der BG ’89 Hurricanes bereits hinter sich. Am Dienstag ist er dann bei den Jugendteams in den Trainingsbetrieb eingestiegen.

Der 28-Jährige fühlt sich in Scheeßel auf Anhieb „sehr wohl“, auch, wenn der Unterschied zu seiner Heimatstadt Wien schon „groß ist“. Da er aber die meiste Zeit sowieso in der Halle verbringt, „bekomme ich von Scheeßel an sich ja nicht viel mit. Mir gefällt es hier wirklich gut, da alles zu Fuß erreichbar ist“, erzählt König, der die höchste Trainerlizenz seines Heimatlandes besitzt.

Ab sofort ist der Österreicher für die männliche U 16 und U 18 in der Landesliga zuständig sowie für die männliche U 12 in der Bezirksoberliga. Und auch das Training der Damen-Reserve (2. Regionalliga) übernimmt König. „Um die weibliche U 17 in der Nachwuchsbundesliga werden wir uns zusammen kümmern. Da die meisten Mädchen auch gleichzeitig in der zweiten Damen spielen, bietet sich das an“, begründet Christian Greve, der sich in der vergangenen Woche mit König zusammengesetzt hatte, „um alle Details abzustimmen“. Und der 38-Jährige ergänzt: „Thomas ist wirklich ein sehr symphatischer und ruhiger Typ. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge.“

Und auch bei den Jungs kam er im Training auf Anhieb an. Konzentriert hörten die U 16-Basketballer König zu und versuchten, seine Vorgaben genauestens umzusetzen. Keiner plapperte dazwischen, niemand meckerte rum. „Einfach toll, wie motiviert die Jungs sind. Alle ziehen wirklich richtig gut mit. Ich habe sofort gemerkt, dass die Mannschaften gewillt sind, hart zu arbeiten. In Österreich habe ich das auch schon ganz anders erlebt“, erzählt der 28-Jährige. Und er fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Das Schwierigste ist, sich die ganzen neuen Namen zu merken.“

Nach den Sommerferien kommt dann die nächste Namen-Flut auf ihn zu, wenn er an der Eichenschule beginnt, Basketball-AGs zu leiten. „Auch auf die Aufgabe freue ich mich. Wir wollen im Verein eine gute Basis schaffen. In der Schule werden wir sicherlich einige Talente für uns entdecken“, ist König überzeugt.

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