RSV nur 2:2 im Test gegen Fischerhude

„Gleich einpacken“

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Eingehakt: Auch Rotenburgs Andy Kiel (l.) hatte Probleme mit Jan-Luca Lange.

Quelkhorn - Drittes Testspiel in drei Tagen – das war für die Fußballer des Rotenburger SV ganz offensichtlich zu viel! Beim Kreisligisten TSV Fischerhude-Quelkhorn kam der Oberliga-Absteiger nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus. „Die Frische hat uns gefehlt“, stellte hinterher der spielende Co-Trainer Tim Ebersbach fest.

Die Vorbereitung verläuft für die Landesliga-Elf von Coach Jan Fitschen, der am Donnerstag verhindert war, wie eine Berg- und Talfahrt. Gute Auftritte wie der tags zuvor errungene 3:2-Sieg beim Fast-Regionalligisten Bremer SV wechseln sich mit nachdenklich stimmenden Ergebnissen gegen unterklassige Gegner ab.

Auch gegen Fischerhude hatte der RSV viel Ballbesitz und versuchte es über die Flügel – aber meist waren die Flanken zu unpräzise oder es war kein Abnehmer zu finden. Oft wurden die Angriffe auch vom Abseitspfiff gestoppt – nicht immer zu Recht, was die RSV-Akteure spürbar und hörbar nervte. Abwehrchef Christoph Drewes machte seinem Unmut nicht nur verbal Luft, sondern wusste sich bei einem Angriff der Fischerhuder auch nur noch mit einem Trikotreißen gegen den durchbrechenden Jan-Luca Lange zu helfen.

Apropos Lange: Der junge Angreifer des Kreisligisten hinterließ durchaus einen nachhaltigen Eindruck bei Tim Ebersbach: „Den würde ich am liebsten gleich einpacken, der hat eine super Dynamik“, lobte der Rotenburger Routinier.

Die Tore der Gastgeber schossen aber andere. Sowohl beim 1:0 durch Fabian Dreppenstedt (18.) als auch beim 2:1 durch Dennis Mahler (43.) wirkte die Rotenburger Abwehr wenig konsequent – auch Keeper Karim Attia agierte nicht gerade souverän. „Die Gegentore dürfen im Leben nicht passieren“, kritisierte Ebersbach, merkte angesichts der hohen Belastung der letzten Tage und des dünnen Kaders aber an: „Wir haben nicht die Qualität in der Breite.“ Gerade einmal 15 fitte Feldspieler stehen derzeit zur Verfügung. Yannik Malende hatte zum ersten Mal ausgeglichen (32.), Patrick Brillowski nach einem schnellen Spielzug den 2:2-Endstand besorgt (49.). Den Siegtreffer verpasste Christoph Drewes, der einen Handelfmeter an den Pfosten setzte (83.).

maf

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