GW Rotenburg siegt gegen tschechische Wolfsburger 

Tennis: Emir Burina knackt harte Nuss

Rotenburgs Lars Rademacher kämpfte sich an Position sechs zu einem Drei-Satz-Sieg. - Foto: Freese
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Rotenburgs Lars Rademacher kämpfte sich an Position sechs zu einem Drei-Satz-Sieg. 

Rotenburg - Von Matthias Freese. Zwei Mal lehnte Emir Burina ab. „Speedy, lass‘ ruhig, ich brauche keinen“, rief der Youngster des TC Grün-Weiß Rotenburg seinem hilfsbereiten Mitspieler Sebastian Loss zu. Einige Minuten später saß er bei brütender Hitze doch unter dem Sonnenschirm. Wohl auch besser, denn die Partie der beiden „Vierer“ in der Tennis-Oberliga gegen Dominik Haag vom TV Jahn Wolfsburg sollte sich über drei Sätze hinziehen. Am Ende hatte Emir Burina einen wichtigen 7:6, 4:6, 6:3-Erfolg zum 7:2-Sieg seiner Wümme-Sechs beigesteuert. Aufatmen im Kampf um den Klassenerhalt.

Während auf Rotenburger Seite auch aufgrund des eingeflogenen Aziz Kijametovic Bosnisch die zweitwichtigste Sprache ist, wird bei den Wolfsburgern ziemlich oft Tschechisch gesprochen. Coach Milan Pesicka, der vor rund 20 Jahren zusammen mit Rotenburgs Trainer Zlatan Burina die Trainerlizenz gemacht hatte, bot gleich vier Landsleute für dieses bedeutende Match auf. Letztlich steuerte aber nur einer einen Einzelsieg bei – Tomas Jirousek an Position fünf mit 6:2, 6:2 gegen den damit erstmals geschlagenen Philipp Barautzki.

Wertvoller war da schon der Einsatz von Kijametovic auf Seiten der Rotenburger. Der 22-Jährige bezwang im Spitzeneinzel dank seiner Aufschläge und der Härte seiner Schläge Niklas Schulz (6:2, 6:4). Zudem rutschten die Kollegen alle eine Position runter. Tarik Burina gewann gegen Marek Pesicka mit 6:3, 6:4, Sebastian Loss gegen Petr Vanicek mit 7:6, 6:0 und Lars Rademacher im Sechser-Duell gegen Kristian Kubik mit 6:4, 4:6, 6:4. „Lars hat nie aufgegeben“, bemerkte Coach Burina lobend. Beim 5:4 im dritten Satz gelang Rademacher schließlich das entscheidende Break.

Die härteste Nuss hatte aber Emir Burina zu knacken, denn sein Widersacher Haag brachte fast jeden Ball per Slice zurück und schaufelte seine Aufschläge so drucklos, aber sicher über das Netz, dass Burina immer wieder dazu verleitet wurde, mit Power zu antworten. Was jedoch zunächst oft im Aus endete. Doch der Rotenburger stellte sich auf das unkonventionelle Spiel des Wolfsburgers ein und behielt vor allem im dritten Satz die nötige Ruhe.

Schon vor den Doppeln stand der Sieg damit fest. Ein „begeisterndes Match“ sah Coach Burina zwischen Kijametovic/Tarik Burina und Pesicka/Jirousek – die Rotenburger siegten schließlich mit 6:2, 2:6, 6:3. Loss/Rademacher setzten sich mit 6:4, 6:2 gegen Vanicek/Alexander Löbbert durch, Emir Burina/Barautzki unterlagen Schulz/Kubik mit 1:6, 3:6.

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