9:0 – Burinas Sextett spielt tadellos

Herren des TC GW Rotenburg machen wichtigen Schritt zum Klassenerhalt

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Volle Konzentration: Spitzenspieler Sebastian Loss drehte im Einzel in beiden Sätzen einen Rückstand zu seinen Gunsten.

Rotenburg - So ein wenig überlegen musste Zlatan Burina schon. „9:0 – das haben wir schon mal geschafft, aber das muss schon ziemlich lange her gewesen sein“, konnte sich der Coach der Oberliga-Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg nach dem starken Auftritt beim DT Hameln schon nicht mehr ganz genau erinnern. „Wichtiger sind aber sowieso erst mal die zwei Punkte“, fand er.

Dabei stand sein Sextett vor der Auswärtspartie im Kampf um den Klassenerhalt nach der 3:6-Auftaktpleite gegen den TSC Göttingen unter Druck. Doch bei den Rotenburgern war von Anspannung kaum etwas zu merken. „Es haben alle richtig gut und mit der richtigen Einstellung gespielt“, erkannte der Coach. Von Beginn an lief es für den Aufsteiger rund. Tarik Burina an Position zwei ließ seinem Gegner Alexander Gorovits beim 6:3, 6:2 keine Chance.

Mehrere Spieler kommen nach Rückstand stark zurück

Die Nummer vier Lars Rademacher hatte mit Malte Alexander Thorenz schon mehr Probleme – entschied die Partie schließlich aber mit 6:3, 6:4 für sich. „Das war die ganze Zeit ziemlich knapp“, wusste Burina. Noch enger verlief der erste Durchgang zwischen dem an Position sechs auflaufenden Vincent Wuttke und Lennard Heidjahn. Beim Stand von 4:5 und 15:40 wehrte der Rotenburger zwei Satzbälle ab und legte den Grundstein zum 7:6, 6:2-Sieg.

Wenig später drohte die knappe Führung aber zu schrumpfen. Spitzenspieler Sebastian Loss, die Drei Philipp Barautzki und Youngster Calvin Endom an Position sechs lagen zunächst alle mit einem Break zurück. Loss rang Marcel Baenisch beim Stand von 3:4 aber das Re-Break ab, sicherte sich den Durchgang mit 6:4 und drehte im zweiten Satz ebenso einen 3:4-Rückstand zum 6:4. Barautzki startete nach einem 0:3-Rückstand die Aufholjagd und spielte Daniel Weigelt beim 6:4, 6:2 bei anhaltender Hitze müde. Auch Endom drehte seine Begegnung nach einem 2:6 gegen Daniel Borcherding zum 6:0, 6:2. „Es hätte nach den Einzeln knapper sein können, aber alle von den Dreien sind stark zurückgekommen“, so Burina.

So ging es in den Doppeln nur noch um die Höhe des Sieges, aber Burina/Barautzki gegen Gorovits/Weigelt (0:6, 6:3, 6:1), sowie Loss/Rademacher gegen Baenisch/Thorenz (6:3, 6:0) und Wuttke/Endom gegen Borcherding/Heidjahn (6:3, 6:1) blieben konzentriert. „Das Ergebnis sieht ganz deutlich aus, es waren aber viele knappe Matches dabei“, sagte Burina, dessen Team dank des Erfolgs wohl den ersten Konkurrenten abgeschüttelt hat.

vw

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