TC GW Rotenburg in Alfeld chancenlos – 0:9

Emir Burina springt ein, Loss verletzt

Tarik Burina war an Position zwei im Einzel machtlos, hätte im Doppel mit Peer Freytag aber fast den Ehrenpunkt geholt. - Foto: Freese

Rotenburg - Die Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg sind in der Oberliga das Team der Extreme. Nach dem 9:0-Sieg beim DT Hameln vergangene Woche unterlagen die Mannen von Coach Zlatan Burina beim TC Alfeld mit 0:9. Das  Sextett war ersatzgeschwächt in den Kreis Hildesheim aufgebrochen.

Mit Lars Rademacher und Vincent Wuttke waren zwei Spieler beruflich verhindert. Zudem meldete sich der als Ersatz angedachte Luca Sardo am Vorabend des Spiels erkrankt ab. So sprang Emir Burina kurzfristig ein und spielte sich aufgrund seines zweiten Einsatzes nun auch in der Mannschaft fest. Für die Wümmestädter wurde es noch bitterer: Spitzenspieler Sebastian Loss lag im Duell mit dem Australier Paul Kramberger bereits mit 7:5, 4:6 und 5:2 vorn, verletzte sich dann aber bei einem Sprint an der Hacke. „Er konnte keinen Schritt mehr machen, wollte aber auch nicht aufgeben“, erzählte Coach Burina. So endete der dritte Satz noch mit 5:7. „Hätte sich Sebastian nicht verletzt, wäre ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen gewesen“, war sich der Trainer sicher. Ähnlich eng war das Match von Youngster Emir Burina an Position sechs. Gegen den immerhin acht Leistungsklassen besser eingestuften Steffen Uster unterlag der 16-Jährige mit 4:6, 6:4, 2:6. „Er hat von allen das beste Match gespielt. Bis zum letzten Punkt war offen, wer gewinnt“, fand Vater Zlatan Burina.

Die Begegnungen von Nummer zwei Tarik Burina (0:6, 4:6 gegen Christoph Uster), Nummer drei Philipp Barautzki (3:6, 6:1, 0:6 gegen Niklas Gerdes), Nummer vier Calvin Endom (3:6, 4:6 gegen Tom Zeuch) und Nummer fünf Peer Freytag (0:6, 1:6 gegen James Markiewicz) fasste der Coach schnell zusammen: „Alle waren ziemlich chancenlos. Da war nichts zu machen.“

So stand der Alfelder Sieg vor den Doppeln fest. Da Loss zu große Schmerzen verspürte, traten er und Endom im Doppel nicht an. Christoph Uster und James Markiewicz gewannen somit kampflos. Das Duo Barautzki/Emir Burina unterlag den eingewechselten Timo Schmidt/Stefan Koic mit 1:6, 0:6. Tarik Burina und Freytag waren im Duell mit Zeuch/Steffen Uster drauf und dran, für den Ehrenpunkt zu sorgen. Die beiden wehrten im dritten Satz einen Matchball ab, um danach drei Matchbälle selbst nicht zu nutzen und mit 2:6, 6:1, 6:7 zu verlieren. „Alfeld ist richtig stark“, war Burina beeindruckt. - vw

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