U 19-Team der Hurricanes holt sich den norddeutschen Vize-Titel / „Das war keine Klassenfahrt“

16 BG ´98 Hurricanes: Die tapferen Sieben machen es Greve einfach

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Stolz auf die Silbermedaille waren die U19-Basketballerinnen der BG ’89 Hurricanes. Bei den norddeutschen Titelkämpfen mussten sie nur eine Niederlage einstecken.

Rotenburg - Die letzte Saison war für die Basketballer der BG ’89 Hurricanes eigentlich eine einzige Enttäuschung. Die Damen stiegen aus der 1. Bundesliga ab, die Herren aus der 2.

Regionalliga – und die Nationalspielerinnen im Verein mussten allesamt aufgrund von Verletzungen ihre internationalen Verpflichtungen absagen. Doch dann, als die Saison fast schon abgehakt war, kamen die U 19-Mädchen um die Ecke und trockneten wenigstens noch einige Tränen. Sie wurden erst Landesmeister von Bremen und Niedersachsen und anschließend Ende April in Halstenbek und Wedel auch noch norddeutscher Vizemeister.

„Da wäre sicherlich noch mehr drin gewesen“, verweist Coach Christian Greve rückblickend auf seinen nur siebenköpfigen Kader, der die Ausfälle der verletzten Emma Stach, Hannah Pakulat, Edda Schmidt oder auch Cara Tadeus verkraften mussten. „Das war schon etwas ärgerlich.“

Nachdem das Finale um die Landesmeisterschaft ziemlich souverän gegen die Uelzen Baskets gewonnen wurde, erwischten Andrea Baden, Kirsten Baden, Anna Heyber, Beekje Janßen, Svenja Nolte, Birte Riebesell und Mascha Treblin im norddeutschen Turnier der Landesverbände Berlin, Bremen, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ausgerechnet den schwersten Gegner zum Auftakt. Gegen den späteren Meister BG Zehlendorf gab es ein 78:101. „Und eine zweite Chance, sprich ein Rückspiel, gab es ja leider nicht“, sagt Greve. Anschließend rehabilitierten sich die Hurricans mit einem 132:20 gegen den Elmshorner TV und spielten im Duell mit dem SC Rist Wedel um die Silbermedaille – die erhielten sie schließlich dank ihres 72:61-Erfolgs auch.

„Wir haben den Wettbewerb schon sehr ernst genommen, das war keine Klassenfahrt, denn die Meisterschaft hatte schon einen gewissen Wert für uns“, betont Greve. „Das Erreichen des Vizetitels ist ein großartiger Erfolg“, findet auch Vorstandsmitglied Christoph Treblin mit Hinweis auf die Ausfälle und die Spielerinnen, die in die Bresche sprangen. Wie etwa Beekje Janßen mit ihren 15 Jahren. Greve lobte vor allem, dass sein Team die Vorgaben so gut umsetzte, „sodass ich nicht mal zu coachen brauchte“.

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