Dämpfer für Sottrum im Heimspiel

2:4 gegen RW Achim: Sztorc nimmt sein Team in Schutz

Sinan Reiter führt den Ball am Fuß. Huseyin Tuncel versucht daneben laufend dran zu kommen.
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Sturmspitze Sinan Reiter (r., hier gegen Huseyin Tuncel) ging weite Wege, und erzielte das Sottrumer 1:3.

Erste Niederlage für den TV Sottrum. Coach Dariusz Sztorc hatte dennoch ein großes Lob für einen seiner Youngster parat.

Sottrum – Beim 3:0-Auswärtssieg gegen den TSV Achim hatte der TV Sottrum einen idealen Saisonstart erwischt. Im ersten Heimspiel landete der Fußball-Bezirksligist aber wieder auf dem Boden der Tatsachen und unterlag dem 1. FC Rot-Weiß Achim mit 2:4 (0:2). Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerte sich das Team von Trainer Dariusz Sztorc, wusste spielerisch zu gefallen, belohnte sich aber nicht.

„Der Gegner hat von Beginn an sehr aggressiv agiert und unseren jungen Spielern den Schneid abgekauft“, meinte Sottrums Betreuer Helmut Lange auf dem Weg in die Halbzeit. Die gute Seele der Bezirksliga-Kicker hatte das richtige Bauchgefühl und notierte ein frühes 0:1 durch Emilijan Lundraxhiu, der Keeper Tobias Engel schlecht aussehen ließ (11.).

Die Gastgeber taten sich indes schwer im Spielaufbau, hatten aber durch Matthias Michaelis die Chance zur Führung (5./17.). Dabei versuchte es Sottrum taktisch klug über die Flügelspieler Luca Christl und Leon Krause oder Spielmacher Michaelis. Doch das Angriffsdrittel blieb zunächst Tabu-Zone. Dafür erhöhten die Rot-Weißen nach einer Flanke durch Sturmspitze Faruk Senci auf 2:0 (19.).

Sztorc brachte nach der Pause neues Personal. Für den Sechser Helge Osmers lief Justin Lünzmann auf. „Wir haben positionsgetreu gewechselt“, sagte der Coach, der mehr Ballbesitz von seiner Elf sah, ohne dass sie jedoch zwingend wurde. Die Achimer zeigten sich effektiver und erhöhten nach einem Foul von Eike Buckenberger durch Senci per Strafstoß auf 3:0 (66.).

Sottrums Spielmacher Matthias Michaelis wurde an die „Kette“ gelegt, biss aber und setzte auch Akzente.

Die Gastgeber bewiesen Moral, steckten den Treffer weg, suchten ihr Heil in der Offensive und belohnten sich nur eine Zeigerumdrehung später mit dem 3:1. Nach einer Flanke von Linksfuß Krause bewies Sturmspitze Sinan Reiter ein perfektes Freilaufverhalten und versenkte die Kugel mit einem wuchtigen Kopfball. „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit deutlich gesteigert und gute spielerische Akzente gesetzt“, lobte Sztorc, der in der 71. Minute jedoch das 1:4 sah. Dabei vernaschte Ovidiu Varga gleich zwei Gegenspieler in der Box und schob das Leder ins lange Eck (71.).

Damit schien die Messe gelesen. Die Sottrumer gaben sich nicht geschlagen, machten Druck und verkürzten durch Lennart Holzkamm (80.). Im Anschluss verzog Michaelis nach einer Ablage von Holzkamm und hatte Pech mit einem Kopfball (85./87.). Die letzte Chance vergab Lünzmann, der aus spitzem Winkel an Achims Keeper Lukas Schuler scheiterte (90.). „Ich habe eine super junge Mannschaft, die viel spielerisches Potenzial besitzt und sich entwickeln wird. Der Gegner war einfach cleverer“, resümierte Sztorc und lobte Youngster Krause: „Leon hat ein ganz starkes Spiel gemacht.“ Achims Trainer Konstantinos Efeoglou meinte wiederum: „Unser taktisches Ziel war es, Spielmacher Michaelis zu neutralisieren – das ist zu großen Teilen gelungen.“

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